Erfahrung aus erster Hand

Beratungslehrerin Daniela Pröls (links) stellte Dr. Daniela Dorner den Schülerinnen des Dr.-Johanna-Decker-Gymnasiums beim Orientierungstag vor. Die Referentinnen waren fast ausschließlich Ehemalige. Bild: hfz

Die Veranstaltung musste auf einen Samstag gelegt werden, damit die Referentinnen überhaupt kommen konnten. Viele Ehemalige des Decker-Gymnasiums (DJD) machten Karriere in unterschiedlichen Berufen. Von diesem Wissen profitierten jetzt die Schülerinnen bei einem Orientierungstag.

Dieser wurde vom DJD-Netzwerk organisiert. Oberstudienrätin Daniela Pröls, als ehemalige DJD-Schülerin eine der Netzwerk-Aktiven, stellte die Referentinnen vor. Fast alle hatten ihr Abitur an dieser Schule abgeschlossen und vertraten Berufe oder Studiengänge, über die sich die Schülerinnen Informationen aus erster Hand gewünscht hatten.

Abitur und was dann?

Bei einer Podiumsdiskussion im Gerhardinger-Saal ging es um Fragen, wie: Was kann ich nach dem Abitur machen, wenn ich nicht direkt studieren will?, Wie lässt sich die Finanzierung gestalten? Worin liegt der Unterschied zwischen Uni und FH? Meist trugen mehrere Mitglieder der Runde zur Klärung von Fragen bei, womit sie erreichten, dass alles aus verschiedenen Perspektiven mit anderen Eindrücken und Erfahrungen geklärt wurde.

Einzelgespräche möglich

Anschließend konnten sich die Schülerinnen in kleinen Gruppen in den angrenzenden Klassenzimmern über Humanmedizin, Jura und Maschinenbau, über das duale Studium bei der Sparkasse, die Ausbildung bei der Polizei und das Studium der Wirtschaftsinformatik informieren lassen. Interne Referenten wie Studienrat Maximilian Gerber und Studienrätin Kristina Ulrich gaben über das Lehramtsstudium Auskunft.

Berufsberaterin Stefanie Neufeld von der Agentur für Arbeit befand sich auch unter den Gästen. Sie begleitet nebenher die Q11 und Q12 in monatlich stattfindenden Einzelgesprächen zusätzlich, um bei der Entscheidung, was die Schülerinnen nach dem Abitur tun können, zu unterstützen und zu beraten. Nach der Mittagspause standen Runde 3 und 4 auf dem Programm, die jeweils 45 Minuten dauerten und in Gesprächsform abliefen. Literaturwissenschaftlerin und Autorin Dr. Susanne Krones beispielsweise begann damit, dass sie die Schülerinnen befragte, weshalb sie sich für "Literatur und Journalismus" interessierten. Mit einem Praxisfall überraschte Dr. Andrea Edenharter die Schülerinnen, als sie über das Studium der Rechtswissenschaften Auskunft gab, um einen Einblick in die Aufgabenkultur der Klausuren zu vermitteln.

Sowohl die Polizisten als auch die Bundeswehr-Angehörigen kamen in Dienstkleidung und informierten zunächst über die besonderen Startbedingungen bei ihren jeweiligen Arbeitgebern. Dr. Daniela Dorner von der Uni Würzburg stellte den Schülerinnen ihre Arbeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Astronomie vor. Und es gab noch weitere Angebote für technisch und naturwissenschaftlich Interessierte. Expertinnen berichteten von ihren Erfahrungen im Elektroingenieurswesen, Maschinenbau und Softwareentwicklung. Diejenigen, die sich einen Beruf im sozialen Bereich vorstellen können, erfuhren einiges über Sozialpädagogik, Psychologie und Lehramt.
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