Erhöhtes Verkehrsaufkommen in Katharinenfriedhofstraße
Baustellen-Bypass

Ein Tempo-Display, wie es gerade in der Jahnstraße steht, könnte demnächst auch in der Katharinenfriedhofstraße zum Einsatz kommen. Es soll die Verkehrsteilnehmer dazu animieren, langsamer zu fahren. Bild: Huber
Das war zu erwarten: Immer mehr Autofahrer, die täglich die Brückenbaustelle an der Bundesstraße 85 passieren müssen, weichen über die Katharinenfriedhofstraße aus. Stadtrat Dieter Amann (SPD) sprach den zunehmenden Verkehrsdruck in diesem Bereich nun im Bauausschuss an. "Anlieger haben mich darauf aufmerksam gemacht, dass sich die Zahl der Fahrzeuge schlagartig erhöht hat, seit die Baustelle eingerichtet worden ist", erklärte er.

Weil an der Kreuzung der Bundesstraßen 299 und 85 die Brücke abgerissen und neu gebaut wird, haben die Straßenbauer einen provisorischen Kreisverkehr eingerichtet. Das heißt: Wer auf der B 85 eigentlich nur geradeaus vom Altstadtring aus Richtung Sulzbach-Rosenberg fahren will, muss sich in einem ausgeklügelten Schleifensystem zurechtfinden. Mit einem Umweg über die Katharinenfriedhofstraße lässt sich die Baustelle umfahren.

"Wir werden einen Blick darauf werfen", versprach Oberbürgermeister Michael Cerny. Vorstellbar wäre zum Beispiel ein abgestuftes Verfahren, das in einem Tempolimit mündet. Laut Verkehrsreferent Dr. Bernhard Mitko sei das Fahrzeugaufkommen in der Katharinenfriedhofstraße erst vor zwei Jahren gemessen worden. Die Zählung soll nun zunächst einmal wiederholt werden. Sollten tatsächlich viel mehr Fahrzeuge die Strecke benutzen, könnte ein Display aufgestellt werden, das für jeden sichtbar die gefahrene Geschwindigkeit anzeigt. Sollte zu oft zu schnell gefahren werden, könnte dann auch geblitzt werden.
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