Erlanger Uni-Tage gehen morgen in die letzte Runde
Von wegen unendlich

Mit Prof. Dr. Thomas Weth beschließt morgen eine Mathematiker die Erlanger Uni-Tage. Bild: hfz
Auch wenn es um die "Faszination Unendlichkeit" geht, die Erlanger Universitätstage haben trotzdem ein Ende. Morgen um 19.30 Uhr wird die Reihe im Großen Rathaussaal mit dem Vortrag von Prof. Dr. Thomas Weth beschlossen, der über die Unendlichkeit aus mathematischer Sicht spricht.

Kaum ein Thema fasziniert auch eine breitere Öffentlichkeit so sehr wie die Unendlichkeit. Im letzten Referat der Uni-Tage soll auf verständlichem Niveau gezeigt werden, wie es die Mathematik des 20. Jahrhunderts verstanden hat, diesen Begriff zu entmystifizieren, ihn auf eine solide Basis zu stellen und dabei erstaunliche Erkenntnisse zu gewinnen. So zum Beispiel, dass Unendlichkeit eine Struktur hat und dass es "verschieden große Unendlichkeiten" gibt.

Thomas Weth studierte Mathematik und Physik fürs Lehramt an Gymnasien an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Nach seinem Referendariat in Erlangen und Würzburg war er als Lehrer in Schweinfurt und als wissenschaftlicher Assistent an seiner Heimat-Uni tätig. 1993 erfolgte die Promotion in Didaktik der Mathematik und 1997 die Habilitation. 1998 übernahm Weth den Lehrstuhl für Didaktik der Mathematik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Zu seinen wissenschaftlichen Interessengebieten zählen laut Presseinfo unter anderem algebraische Kurven, Kreativität und Computereinsatz im Mathematikunterricht. Einlass zum Vortrag ist ab 19 Uhr; der Eintritt ist wie immer frei.
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