Erol und Mert Öztürk unterliegen jeweils im Finale - 450 Kickboxer in St. Ingbert am Start
Vize bei der deutschen Meisterschaft

Erfolgreiche Kickboxer: Erol (links) und Mert Öztürk vom TaekwonDo- und Kickboxclub Amberg. Bild: hfz
Vergangenen Samstag fand die Internationale Deutsche Meisterschaft im Kickboxen in St. Ingbert statt. Gekämpft wurde in den Kategorien Pointfighting, Leichtkontakt und Formen. 450 Starter aus 46 Kampfsportvereinen traten auf fünf Kampfflächen gegeneinander an - aus Deutschland, der Slowakei, Italien, Österreich, der Schweiz und Luxemburg.

Für den TaekwonDo- und Kickboxclub Amberg starteten die Brüder Erol und Mert Öztürk. Mert Öztürk, der Weltmeister von 2014, wurde vor Beginn der Kämpfe vom Präsidenten der WKC Germany, Tobias Horn, für seine bisherigen Leistungen geehrt.

Als Erster kämpfte Erol Öztürk in der Gewichtsklasse über 75 kg (U 18) im Leichtkontakt. Öztürk, der wegen seinen schnellen und präzisen Fußkicks bei seinen Gegnern gefürchtet ist, musste kurz hintereinander fünf Kämpfe bestreiten, bis er im Finale stand. Aufgrund der unzureichenden Pausen zwischen den Kämpfen verlor Erol Öztürk den Finalkampf und bekam die Silbermedaille als deutscher Vizemeister.

Als Nächster ging Mert Öztürk im Leichtkontakt an den Start. Er kämpfte gleich in zwei verschiedenen Altersklassen bis 65 kg (U 15) und bis 65 kg (U 17). Er gewann in der U 15 alle Vorkämpfe und punktete mit verschiedenen Box- und Fußtechniken, verlor aber das Finale nur knapp und war am Ende genau wie sein Bruder deutscher Vizemeister.

In der Klasse U 17 besiegte er drei weitere Gegner und schaffte mit einem dritten Platz ebenfalls noch den Sprung aufs Treppchen.
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