ERSC Amberg im neuen Stadion der Black Bears Freising - Im Hinspiel 5:4-Sieg
Das zweite Mal unter Dach

Begeisterndes Eishockey bot der ERSC Amberg zuletzt in den Derbys gegen Pegnitz. Es wäre wichtig, diese Form mit ins neue Jahr zu nehmen, denn gleich der erste Auftritt am Sonntag, 4. Januar (18.30 Uhr), bei den Black Bears Freising dürfte die Löwen zu 100 Prozent fordern. Da sei speziell auch an das Hinspiel in der Landesliga erinnert, als die Amberger knapp mit 5:4 gewannen und nach einer 2:0-Führung plötzlich mit 2:3 in Rückstand gerieten. Durch eine Energieleistung und einen starken Lukas Stolz im Tor konnte die Ponitz-Truppe das aber nochmals drehen.

Die Oberbayern hatten wegen des Stadionbaus in Freising eine schwierige Zeit mit unzureichender Vorbereitung und ständigen Auswärtspartien zu überstehen. Das nahm man allerdings gerne in Kauf und seit Weihnachten können die Black Bears ihre Heimspiele in ihrer neuen Halle mit einem Dach über dem Kopf austragen. Das Reiseprogramm hatten sie bis dahin mit sechs Siegen aus elf Spielen überraschend gut überstanden und nun peilt man in der "Heim-Rückrunde" eine weitere Aufbesserung des Punktekontos an.

Die Premiere auf Eis ging gegen den Spitzenreiter aus Bad Kissingen allerdings schon einmal daneben. Mit 3:5 unterlag man den hochkarätig besetzten Mainfranken und lag da schon mit 1:5 zurück. Aber auch hier zeigte der Sportclub Eintracht, dass bis zum Ende nie aufgegeben wird. SEF-Coach Michael Eibl lobt denn auch besonders die Moral seiner Mannschaft, die auch personell gut besetzt ist. Mit Torhüter Bertet und Verteidiger Weinzierl, beide mit Erfahrung aus höheren Klassen, sind in der Abwehr wichtige Fixpunkte und im Angriff kann sich Eibl auf ein torgefährliches Quartett verlassen, angeführt vom Kanadier Martindale, Holler, Mooseder und in dieser Saison besonders Kammermeier.

Der ERSC hat in den vergangenen Jahren nur einmal in Freising gewinnen können (2010/7:3), wobei aber oftmals auch die äußeren Umstände im damaligen Freiluftstadion einen nicht unerheblichen Beitrag leisteten. Diesmal können die Amberger auf dem Eis aber "reguläre" Verhältnisse erwarten, auch wenn sich dem Vernehmen nach Kabinen und sanitäre Einrichtungen in einem "provisorischen Stadium" befinden.

Sportlich ist die Truppe von Stefan Ponitz auf dem richtigen Weg. Gerade gegen Pegnitz dürfte der Löwen-Dompteur kaum Kritikpunkte gefunden haben, allenfalls eine noch gezieltere Chancenverwertung. Nach dem Gala-Auftritt gilt die Konzentration dem Gastspiel in Oberbayern.
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