ERSC Amberg macht es beim 5:4 gegen SE Freising unnötig spannend
Stolz hält den Sieg fest

Es war das, was man gemeinhin einen Arbeitssieg nennt. Der ERSC Amberg musste einen hohen Aufwand betreiben, um in einer intensiven Partie der Landesliga Nord/Ost gegen die SE Freising mit 5:4 die volle Punktzahl einzufahren. So verließ am Sonntagabend wohl nicht unbedingt die bessere Mannschaft als Sieger das Eis.

Erwartet schwer

Die Oberbayern erwiesen sich als der erwartet schwere Gegner und konnten im Gegensatz zu den Spielen davor in Bestbesetzung antreten. Freising präsentierte sich sehr aggressiv, handelte sich mit dieser Spielweise aber auch entsprechende Strafzeiten ein. Diese Überzahlsituationen nutzten die Löwen allerdings nur unzureichend und versäumten bereits im Anfangsdrittel, sich entscheidend abzusetzen. Sie führten nach dem ersten Abschnitt mit 2:1. Nach dem zweiten Drittel lagen die Amberger mit 4:3 vorne. Das Schlussdrittel lebte dann von der Spannung. Löwen-Coach Stefan Ponitz hatte seiner Mannschaft mehr konzentriertes Defensivverhalten verordnet, um über Konter die Entscheidung zu suchen. Es war nun ein offener Schlagabtausch mit vielen Einzelaktionen, aber vor allem etlichen Glanzparaden der beiden Torhüter. Mit dem 5:3 durch Matti Swadzba schienen die Gastgeber die Punkte endgültig eingesackt zu haben, doch ausgerechnet in eigener Überzahl fing man sich in vorletzter Minute das 5:4 ein - und gleich danach auch noch eine Strafzeit.

Sechster Feldspieler

Stefan Ponitz nahm eine Auszeit, und Gäste-Co-Trainer Robert Huber anschließend seinen Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Bei der letzten Gelegenheit für die Black Bears hielt Lukas Stolz aber den Puck und damit den fünften Saisonsieg für seine Mannschaft fest.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.