ERSC Amberg mit seinem Topscorer zum EHC 80 Nürnberg
Der Flamik-Effekt

Auch wenn Boris Flamik (Mitte) noch nicht komplett fit ist, kann Ambergs Trainer Stefan Ponitz auf seinen Abwehrchef, Spiellenker und besten Punktesammler der vergangenen Saison in der Auftaktpartie gegen Nürnberg nicht verzichten. Bild: Ziegler
Eishockey-Landesligist ERSC Amberg startet heute um 20 Uhr auswärts in die Punkterunde. Gegner EHC 80 Nürnberg hat den Löwen bereits ein Spiel voraus - und auch schon drei Punkte. Die "80er" hielten am vergangenen Wochenende die 1b-Mannschaft der Bayreuth Tigers knapp mit 6:5 in Schach, lagen dabei zwischenzeitlich sogar mit 1:3 und 3:4 im Rückstand. Die Nürnberger nutzten vor allem ihre Überzahlstärke aus und drehten die Partie.

Der Kader des Ex-Bayernligisten hat da schon einiges an Qualität und Erfahrung zu bieten. Allen voran der 35-jährige Hannes Körber, der vor Jahren für die Nürnberger Ice Tigers in der DEL spielte. Aber auch Palenta, Torhüter Budny oder die Angreifer Gietl und Hain - letztere jeweils mit einem Doppelpack gegen Bayreuth - haben schon höherklassig agiert. Die Informationen über den EHC flossen in den vergangenen Monate etwas spärlich, weshalb der Auftaktgegner für den ERSC Amberg schwer einzuschätzen ist - aber genau das gilt für die Löwen selbst gewissermaßen auch. Wirklich aussagekräftig waren die Leistungen der Schwarz-Gelben in der Vorbereitung nicht, zumal das Verletzungspech bei den Schützlingen von Trainer Stefan Ponitz zuschlug.

Florian Bartels wird mit seiner Fingerverletzung weiter fehlen, Marco Gäck ist angeschlagen, aber dafür ist mit dem Einsatz von Boris Flamik zu rechnen. Selbst wenn der Abwehrchef des ERSC - im Vorjahr gleichzeitig auch der Topscorer - noch nicht bei 100 Prozent Fitness sein kann, erhofft man sich bei den Ambergern im Team den "Flamik-Effekt", wie es Vorsitzender Mustafa Sugle bezeichnete. Einsatz und Laufbereitschaft der Mannschaft stimmten sicherlich bei den Tests und der Slowake soll nun wieder als "Lenker" im Spiel auftreten. Mit Flamik, einem bärenstarken Oli Engmann im Tor, einem torhungrigen Daniel Krieger und einer guten Teamleistung sind die Löwen heute gewiss nicht chancenlos in der Nürnberger Arena.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.