ERSC Amberg tritt heute beim Spitzenreiter ESC Vilshofen an - Stürmer gefordert - Dezimierte ...
Im ungeliebten Freiluftstadion

Ein brutal schweres Restprogramm steht dem ERSC Amberg in der Eishockey-Landesliga bevor. Den Anfang macht die Partie heute (20 Uhr) beim Spitzenreiter ESC Vilshofen. Die Wölfe stellen gleichzeitig die beste Heimmannschaft, haben im - von den Gegnern wenig geliebten - Freiluftstadion alle neun Spiele gewonnen und dabei 66 Treffer erzielt. Da hängen die Zähler für die Löwen sehr hoch.

Schon das Hinspiel in Amberg war ausgeglichen und eine ganz enge Kiste. Der ERSC vergab bei der 3:5-Niederlage eine ganze Reihe guter Chancen, Vilshofen dagegen zeigte sich cleverer und traf auch zweimal von der blauen Linie. Mittlerweile haben sich die Niederbayern und der EV Pegnitz als Favoriten auf die ersten beiden Plätze herauskristallisiert, da beide erst jeweils zwei Niederlagen hinnehmen mussten. Bei Amberg, das punktgleich mit Pegnitz auf dem dritten Platz rangiert, sind es deren vier.

Das Ziel der Wölfe kann aufgrund der Kaderzusammensetzung nur der Aufstieg in die Bayernliga sein. Als Vorjahresdritter verstärkten sich die Niederbayern nochmals erheblich, unter anderem mit dem Passauer Trio Gomow, Toth und Riebl, dazu noch Oberligaverteidiger Maier aus Deggendorf. Dieses Quartett kann zusammen bislang satte 121 Scorerpunkte verbuchen. Nach der schweren Verletzung von Robert Vavroch, einem ihrer besten Torschützen, handelten die Verantwortlichen umgehend und verpflichteten Milan Blaha aus Waldkirchen. Der tschechische Stürmer ist in der Oberpfalz noch bestens bekannt, spielte er doch vor über einem Jahrzehnt schon für die Blue Devils Weiden auch in den Derbys gegen Amberg. Mit seinen 41 Jahren ist er beinahe doppelt so alt wie der Neuzugang im Sturm des ERSC Amberg.

Die Löwen hoffen, dass Kevin Altmann für dieses Wochenende bereits die Spielberechtigung bekommt. Mit dem 21-jährigen aus Bayreuth hätte Coach Stefan Ponitz im Angriff - ohnehin das Aushängeschild des ERSC - weitere Variationsmöglichkeiten. Gerade die Stürmer werden in Vilshofen gefordert sein, um für spürbare Entlastung in der Defensive zu sorgen. Dort fehlen mit Kress, Trometer oder Gäck schon einige Akteure.

Dafür hat Ponitz mit Pruett oder Schönberger auch Spieler, die "zweigleisig" eingesetzt werden können. Bleibt noch abzuwarten, ob es nicht aus beruflichen Gründen noch zu Ausfällen kommt. Der Treffpunkt für die Busfahrt am Parkplatz vor dem Eisstadion ist heute um spätestens 15.30 Uhr.
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