ERSC Amberg will gegen Inzell wieder spielerisch glänzen - Torwart-Rotation
Nervosität ablegen

Zwei gehen, einer kommt, einer rückt auf - beim ERSC Amberg gibt es vor der Begegnung mit Inzell eine wahre Rotation auf der Torhüterposition. Das soll aber den Ablauf gegen die Oberbayern nicht beeinträchtigen. Da sind am Samstag, 13. Dezember, ab 17 Uhr, im Stadion am Schanzl fest drei Punkte eingeplant.

Buser ins Ausland

Markus Buser, der sich bislang turnusmäßig mit Lukas Stolz im Tor der Löwen abgewechselt hat, wird letztmals in dieser Saison im ERSC-Trikot auflaufen. Der 25-Jährige absolviert in Übersee ein Auslandssemester, will in der kommenden Spielzeit aber wieder nach Amberg zurückkehren. Bei Marc Morin lässt es der berufliche Zeitaufwand nicht mehr zu, dies mit Training und Spielen zu vereinbaren.

Thiede mit Talent

Dafür rückt Paul Thiede aus dem Nachwuchs in den Landesligakader nach. Der 17-Jährige ist mit seinem Talent ohnehin schon den Verantwortlichen aufgefallen. Mit Daniel Sellerer schließt sich ein sehr routinierter Torhüter den Löwen an, der in Notfällen einspringen soll. Sellerer verfügt unter anderem über DEL-Erfahrung bei den Nürnberg Ice Tigers.

Gegen den DEC Inzell-Frillensee soll aber weniger die Torhüterfrage entscheiden. Mehr schon die Leistung der Feldspieler und da hat der ERSC sicher etwas aufzuarbeiten. Bei der Niederlage in der Spitzenbegegnung mit Vilshofen stimmte zwar der Einsatz zu mehr als 100 Prozent, aber spielerisch brachten die Löwen nicht das, was sie zu leisten imstande wären.

Kein Grund zu zittern

Da war schon einige Nervosität zu erkennen und niemand dabei, der das Zepter in die Hand nehmen konnte. Grund zur Unsicherheit besteht vor dem Duell mit den Inzellern sicherlich nicht, gab es doch vor kurzem auf der "Alpen-Tour" einen ungefährdeten 10:4-Erfolg für den ERSC in der Max-Aicher-Arena. Dies war gleichsam der Anfang vom Ende für DEC-Coach Thomas Rumpeltes, der danach seinen Posten zur Verfügung stellte. Gegen Vorjahresmeister Pegnitz gab es kurz darauf eine hauchdünne 5:6-Niederlage für die Oberbayern, deren neuer Trainer Thomas Schwabl mehr die Defensive stärken und auf Konter setzen möchte.

Auf die leichte Schulter sollte man die Inzeller mit ihrem kanadischen Torjäger Mike Johnstone jedenfalls nicht nehmen, da sie ja auch bei den Mighty Dogs in Schweinfurt schon einen unerwarteten Punkt mitnahmen.

Feier nicht versauen

Die Abstände in der oberen Tabellenhälfte sind derzeit verschwindend gering, weshalb man beim ERSC sich keinesfalls Punktverluste gegen die sogenannten "Underdogs" erlauben möchte. Die Mannschaft von Trainer Stefan Ponitz wird diesmal auch spielerisch wieder überzeugen und sich mit einem Erfolg schon auf die anschließende interne Weihnachtsfeier einstimmen wollen.
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