Erst die Grippe, dann kommt Weiden

Hoch, höher, Max Schreyer: Mit einem Hattrick brachte er die SpVgg SV Weiden II beim 5:3-Sieg im Hinspiel gegen den FC Amberg II (links Matthias Klama) mit 3:0 in Führung.

Das Hinspiel war "verrückt", sagt Tobias Pinzenöhler. So ein "Spektakel" will der Trainer des FC Amberg II im Rückspiel gegen die zweite Mannschaft der SpVgg SV nicht mehr erleben. Sein Ziel ist ein ganz anderes.

Es gibt besondere Fußball-Spiele - und es gibt ganz besondere: In die zweite Kategorie fällt sicherlich das erste Aufeinandertreffen der beiden Bayernliga-Reserven. Tobias Pinzenöhler verzweifelte bei der 3:5-Niederlage seiner Mannschaft, wobei er sich sicher ist, dass es am Sonntag, 16. November, um 14 Uhr nicht erneut so ein Torfestival geben wird.

Ganz im Gegenteil: Denn aufgrund der Tabellensituation geht es für beide Mannschaften um sehr viel. Die Amberger liegen nach dem Sieg gegen Grafenwöhr und dem Unentschieden in Kulmain mit 20 Punkten auf dem zwölften Platz. Die SpVgg SV II hingegen heimste nach einer Schwächephase mit vier Niederlagen in Folge in den letzten fünf Partien drei Unentschieden und einen Sieg ein und steht mit 22 Zählern auf Rang zehn.

In Kulmain habe seine Elf eine sehr gute erste Hälfte gespielt und auch in Unterzahl, Daniel Maltsev musste mit Gelb-Rot vom Platz, die Möglichkeit gehabt, diese Partie für sich zu entscheiden, sagt Pinzenöhler. "Der Platzverweis hat unseren Sieg sicherlich verhindert. Wobei meine Jungs taktisch und kämpferisch exakt das umgesetzt haben, was ich mir vorgestellt habe." Es sei eine Leistung gewesen, auf die sich für das "kleine Derby" gegen Weiden aufbauen lasse. Schon alleine deshalb werde es kein "solch ein Spektakel" wie im Hinspiel geben.

Die SpVgg SV II schätzt er als "spielstarke Elf mit jungen Spielern, die großes Potenzial haben" ein. Im Endeffekt haben die Weidener also genau die gleichen Voraussetzungen wie die Amberger. "Es ist schwer, den Ausgang des Derbys vorherzusagen, denn bei Weiden weiß man wie auch bei uns nie, welche Unterstützung aus dem Bayernliga-Kader bekommen. Aber wir müssen vor der Winterpause unbedingt noch den einen oder anderen Zähler einfahren und wollen Weiden überholen", so Pinzenöhler.

Seine Mannschaft wurde während der Woche von der Grippewelle geplagt, so dass er erst unmittelbar vor Spielbeginn entscheiden wird, wer auflaufen kann. Zudem quält sich Dennis Kramer mit Muskelproblemen herum und Calvin Morin hat Kniebeschwerden.
Weitere Beiträge zu den Themen: SpVgg (24098)November 2014 (8193)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.