Erster Weltkrieg: GMG-Schüler stellen ihre Forschungsergebnisse öffentlich aus
Als eine Stadt in den Krieg zog

Eine Ausstellung über "Amberg im Ersten Weltkrieg" haben Schüler des GMG gestaltet - und dabei auch gelernt, dass vor 100 Jahren Jugendliche, die damals die Schulbank gedrückt hatten, in den Krieg gezogen und nicht wiedergekehrt waren. Bild: hfz
Zu "Amberg im Ersten Weltkrieg" ist derzeit in der Provinzialbibliothek eine Ausstellung zu sehen. Schüler des Gregor-Mendel-Gymnasiums haben anhand von Originalquellen die Geschichte der Stadt zwischen den Jahren 1914 und 1918 erarbeitet.

Zu unterschiedlichen Aspekten gestalteten sie Plakate. Außerdem erforschten sie die Themen Militär in Amberg, Frauen und Kinder, die soziale Lage sowie die Geschichte der königlichen Realschule. Für die Jugendlichen war die Arbeit mit den originalen Texten eine Herausforderung, zumal sie das Lesen von Frakturschrift erst üben mussten.

Aber die Begeisterung für die 100 Jahre alten Jahresberichte der Schule und die Zeitungsmeldungen war groß. Vor allem die Geschichte des GMG faszinierte und schärfte das Bewusstsein, dass vor einem Jahrhundert in den Räumen, in den auch heute noch gelernt wird, Menschen saßen, die in den Krieg zogen und teils nicht mehr zurückkehrten.

Siglinde Kurz, Leiterin der Provinzialbibliothek, und Markus Michalski, Geschichtslehrer der 8c, freuten sich, dass zur Ausstellungseröffnung, nicht nur die Schüler, sondern auch deren Eltern gekommen waren. "Amberg im Ersten Weltkrieg" wird noch bis zum 16. Oktober gezeigt.
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