Es geht auch anders
Angemerkt

Was ist ein Storg-Beitl? Die Jüngeren unter uns werden mit diesem Begriff herzlich wenig anfangen können. Die Älteren wissen sehr wohl, was gemeint ist. Storg-Beitl taufte der Amberger Volksmund einst die damals neumodischen Plastiktüten, mit denen die Einkäufe nach Hause transportiert werden konnten. Wobei jede Guggan automatisch ein Storg-Beitl war, ganz egal, welcher Firmenname draufstand. In österreichischen Läden heißt es übrigens: "Wollen S' a Sackerl?"

Ob Sackerl, Plastikguggan oder Beitl: Heute wissen wir, die wir sie damals daheim gehortet haben, dass diese Errungenschaft nicht unbedingt gut für die Umwelt ist. Seien wir doch mal ehrlich: So einen Beutel braucht man nicht wirklich, allerhöchstens in dem einen oder anderen Ausnahmefall beim Spontaneinkauf. Ansonsten gibt es jede Menge Alternativen. Dabei muss es nicht einmal Jute statt Plastik sein. Stoffbeutel oder Papiertüten sind eine gute Erfindung. Und sie färben vor allem nicht an den Fingern ab.

juergen.kandziora@zeitung.org

Polizeibericht Richter erlässt drei Haftbefehle

Amberg. (upl) Die drei mutmaßlichen Tankstelleneinbrecher sitzen im Gefängnis. Der Ermittlungsrichter erließ am Dienstag Haftbefehl gegen die 28, 32 und 39 Jahre alten Männer aus Georgien, die in der Nacht auf Montag in die Avia-Tankstelle beim Gregor-Mendel-Gymnasium eingestiegen waren (wir berichteten). Die Polizei hatte die Beschuldigten am Montag gegen 2.30 Uhr auf frischer Tat ertappt, als sie Bargeld und größere Mengen an Zigaretten aus dem Verkaufsraum stehlen wollten. Die Tatverdächtigen wurden am Dienstag in verschiedene Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

Hintergrund Weniger Straftaten als in Weiden

Amberg. (tk) Im Vorjahr hat die Polizei im Stadtgebiet 47,8 Prozent aller Einbrüche aufgeklärt. Noch besser ist die Erfolgsquote, wenn alle Straftaten eingerechnet werden. Laut Präsident Gerold Mahlmeister wurden in Amberg insgesamt 3073 Straftaten verübt, 2,1 Prozent mehr als 2013. Die Aufklärungsquote liege bei 65,3 Prozent. Im Freistaat betrage dieser statistische Wert 64,4 Prozent.

Interessant waren auch andere Zahlen, die Mahlmeister mit zum Sicherheitsgespräch ins Rathaus gebracht hatte. Hochgerechnet auf 100 000 Einwohner habe Amberg eine sogenannte Häufigkeitszahl von 7388. In Weiden sei diese Kennziffer bei 8752.
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