Es wird langsam Zeit
Angemerkt

Es war der 27. Juni des Jahres 2000. Im Stadtgebiet startete das neue Projekt "Parken in Amberg", liebevoll PIA genannt. Was vor über 14 Jahren der Weisheit letzter Schluss zu sein schien und viel Lob erntete, hat nun ausgedient. In den Anfangszeiten gab es noch entlang der Einfahrtsstraßen diese unsäglichen Tafeln, die einen groben Grundriss der Innenstadt zeigten. Eine Orientierung, wo es zu den Parkplätzen und Tiefgaragen ging, war völlig unmöglich. Zumindest dann, wenn Autofahrer mit mehr als zehn Kilometern pro Stunde unterwegs waren.

Die Stadt hat aus diesem Missgriff gelernt und die Schilder abgebaut. Das war ein erster Schritt hin zu weniger Verwirrung, weitere in Richtung Service sollen nun folgen. Das hängt auch mit der Einsicht zusammen, dass Amberg kein Parkplatzproblem hat. Stellplätze sind ausreichend vorhanden. Was in der Vergangenheit fehlte, war das Bewusstsein, sie auch aktiv bewerben zu müssen. Und Geld in die Hand zu nehmen, damit Auswärtige ihres hier ausgeben.

Ist das neue Leitsystem samt Parkraum-Management umgesetzt, wird es sich die Stadt als Verdienst auf die Fahnen schreiben. Das darf sie in Person von Baureferent Markus Kühne auch. Doch der fing am 1. Januar 2012 in Amberg an. Der Antrag, ein neues Parkleitsystem zu entwickeln, datiert aber aus dem Jahr 2011. Gestellt von der ÖDP. Der Oberbürgermeister, er hieß da noch Wolfgang Dandorfer, gab damals zu bedenken: "Das können wir nicht selber." Externe Hilfe müsste eingekauft werden. Wie gut, dass sich Zeiten ändern können. Und PIA endlich verschwindet.

thomas.kosarew@zeitung.org

Im Blickpunkt SPD tauscht Stadträtinnen

Amberg. (ass) Elke Schlatmann-Wellnhofer nimmt Abschied. Das tut die SPD-Frau in der nächsten öffentlichen Sitzung des Stadtrates, die am Montag, 17. November, um 17 Uhr im Großen Rathaussaal angesetzt wird. Am Anfang der Sitzung wird sie auf eigenen Wunsch von ihrem Amt entbunden, es rückt Birgit Fruth für sie nach, die vereidigt wird.

Ansonsten steht eine ganze Reihe von Mittelbereitstellungen auf der Tagesordnung, die bereits den Hauptausschuss passiert haben. Zudem soll der Stadtrat die Änderungen in der Parkgebührenordnung annehmen und das Seniorenpolitische Gesamtkonzept für die Stadt und den Landkreis verabschieden. Am Ende der Sitzung wird Geschäftsführer Maximilian Hahn den Bericht der Stadtbau GmbH für das Jahr 2013 vorlegen.
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