Es zwickt am anderen Ende

Die beiden E-Junioren-Teams des SC Germania mit den Betreuern und Trainern Stefan Scherm, Andreas Huber, Manuel Scharl und Christian Neudecker. Als jeweils Tabellenerste gingen sie in die Sommerpause. Bild: tre

Viele Vereine haben Probleme mit dem Nachwuchs. Der SC Germania mit seinen Fußball-Junioren nicht. Dafür drückt der Schuh wo anders: dem nötigen Trainer- und Betreuerstab.

Im Zuge der Saisonabschlussfeiern der verschiedenen Altersklassen im Juniorenbereich des SC Germania zogen die Abteilungsleiter Alfred Scherm und Markus Nißler eine überwiegend positive Bilanz. Seit Jahren freut sich der Sportclub über einen enormen Zulauf beim Nachwuchs. Über 130 Kinder und Jugendliche nahezu aller Altersklassen tummeln sich regelmäßig beim Training.

Zugleich, das weist die Gesamtbilanz aus, waren fast alle Mannschaften im Punktspielbetrieb gemeldet und in der abgelaufenen Saison durchaus erfolgreich. Den Anfang machten die A-Junioren, die gecoacht von den Trainern Alfred Scherm und Markus Walz, bereits Ende Mai die Meisterschaft mit den meisten erzielten Toren und den wenigsten Gegentoren feiern konnte.

Nur ein Team stieg ab

Ebenfalls Erster ihrer Klasse, der sogenannten Leistungsgruppe, wurden die von Jacob Kohler, Daniel Schäffer und Markus Nißler betreuten C-Junioren dank einer über die ganze Saison überragenden Abwehrarbeit. Lohn dafür ist der Aufstieg in die Kreisliga. Gleich beide E-Juniorenmannschaften belegten in ihrer jeweiligen Gruppe unangefochten den ersten Platz.

Ein schöner Erfolg für die Trainer und Betreuer Stefan Scherm, Andreas Huber, Manuel Scharl und Christiann Neudecker. Lediglich die von Rudi Pirke und Michael Mutzbauer trainierten D-Junioren mussten in einer ausgesprochen starken Kreisliga den Abstieg hinnehmen.

Die F-Junioren, betreut von Thomas Scheuerer und Berthold Kraus, spielten in einer sogenannten Fair-Play-Liga, in der normaler Spielbetrieb stattfindet, jedoch keine Ergebnisse und Tabellen veröffentlicht werden. Die G-Junioren mit den Trainern Marcus Wiehrl und Winfried Sima tragen nur Freundschafts- und Pokalspiele aus, das allerdings mit großem Enthusiasmus.

Ebenfalls zum Juniorenbereich zählen die Mädchen, die von Verena Schwab und Günther Prüll trainiert werden. Sie bestreiten in der Damenfreizeitliga Punktespiele mit Freundschaftsspielcharakter. Freizeitliga deshalb, weil dort bereits Mädchen ab 14 Jahren spielberechtigt sind. Im regulären Damenspielbetrieb beträgt das Mindestalter 16 Jahre, und da einige der Spielerinnen bereits 17 Jahre sind, müssten sie dort antreten.

Die Kardinalsfrage

Trotz aller Erfolge blicken die Jugendleiter Alfred Scherm und Markus Nißler ein wenig sorgenvoll in die Zukunft. Einige Trainer und Betreuer mussten zum Saisonende ihr Amt aus beruflichen und privaten Gründen niederlegen, und es ist kein einfaches Unterfangen, geeigneten und qualifizierten Ersatz zu finden.
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