ESV Amberg nach vielen Jahren wieder in der A-Klasse
Gekommen, um zu bleiben

Die Reserven aus Vilseck und Sorghof läuteten bereits am Freitagabend den zweiten Spieltag der A-Klasse Nord ein. Im Mittelpunkt steht dabei das Duell zwischen Absteiger SF Ursulapoppenricht und dem ambitionierten Vizemeister FSV Gärbershof. Für die sechs Verlierer der Auftaktrunde geht es darum, einen Fehlstart zu vermeiden und die ersten Punkte zu sammeln.

Drei haben die Sportfreunde Ursulapoppenricht bereits auf dem Konto, die sich nach ihrer kurzen Visite in der Kreisklasse nun eine Liga tiefer wieder neu aufstellen möchten, bevor höhere Ziele angepeilt werden. Der Gast aus Gärbershof will es nach dreimal Platz zwei in dieser Saison endlich schaffen und sollte nach dem Auftaktremis gegen den FV Vilseck II in Ursulapoppenricht nicht leer ausgehen.

Nach vielen schwierigen Jahren hat der ESV Amberg wieder den Sprung in die A-Klasse geschafft. Thomas Wutz, der Vorsitzende, erinnerte sich, dass bei der Landesgartenschau Mitte der 1990er Jahre das ESV-Gelände für die zentrale Bewirtung gebraucht wurde und die Stadt danach den Eisenbahnern einen neuen Sportplatz mit zwei Tennisplätzen zur Verfügung stellte. Danach begann der ESV Amberg mit den F-Junioren wieder mit dem Spielbetrieb und der so früh verstorbene Franz Sabisch, die gute Seele des Vereins, baute damals die Jugendabteilung wieder auf.

Ehemalige kommen zurück

Vor etwa fünf Jahren gelang es dem ESV Amberg endlich, wieder eine Herrenmannschaft anzumelden, die sich in der Folge mit wechselnden Erfolgen in der B-Klasse versuchte. Viele Ehemalige kehrten zum ESV zurück, die Platzierungen wurden besser, doch im ersten Anlauf scheiterte der ESV Amberg in der Aufstiegsrelegation an der DJK Ensdorf II.

Viel Zulauf

"Der erfreuliche Zulauf hielt an, so dass wir in der letzten Saison erstmals wieder nach langer Pause eine Reserve zusätzlich für den Spielbetrieb anmelden konnten", blickte Wutz zurück. "In der vergangenen Saison sind wir dann auch souverän Meister geworden und aufgestiegen. Die Mannschaft hat auch so viel Potenzial, dass der Klassenerhalt problemlos möglich sein sollte."

Zum Start gab es eine 0:3-Niederlage des ESV Amberg gegen den SV Freudenberg II, gegen den TSV Theuern sollen jetzt die ersten Punkte geholt werden. Diese brauchen aber auch die Gäste, da ihr erstes Spiel gegen Ursulapoppenricht (2:4) in die Binsen ging.

Absteiger-Treffen

Mit klaren Niederlage starteten die Absteiger DJK Amberg und FC Freihung in die neue Saison. Eine zweite Niederlage soll auf alle Fälle vermieden werden. Ähnlich sind die Vorzeichen beim Duell der SG Neudorf/Luhe und des TSV Kümmersbruck, die einen Null-Punkte-Auftakt hinlegten.

In den Partien SV Freudenberg II gegen FC Großalbershof und SV Michaelspoppenricht gegen SV Etzenricht II stehen sich vier Sieger des ersten Spieltages gegenüber.
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