Fachkräfte fehlen: Betriebe bereiten sich vor

Der Oberpfalz fehlen laut einer Mitteilung der Industrie- und Handelskammer 18 000 Fachkräfte. Für die nächsten Jahre sehe die Prognose nicht besser aus. Der demografische Wandel werde in Bayern insbesondere ab 2020 spürbar: Dann gingen die geburtenstarken Jahrgänge der sogenannten Babyboomer-Generation in Rente. "Akademiker sind in Nordbayern künftig zwar knapp, sie werden aber dank der steigenden Studierendenzahlen an unseren Hochschulen in den meisten Berufen verfügbar sein", schätzt Gremiumsgeschäftsführer Johann Schmalzl die Entwicklung ein. Um die Mitarbeiter mit betrieblicher Ausbildung aber werde ein Wettbewerb entbrennen.

Als neuen Service bietet die IHK in ihren Geschäftsstellen eine Weiterbildungs- und Fachkräfteberatung an. Expertin Birgit Trummer gibt Betrieben und Privatpersonen kostenlose Tipps. Bei der Bildungsberatung wird analysiert, welcher Qualifikationsbedarf besteht und mit welchen Bildungsmaßnahmen die Ziele erreicht werden können. In Amberg (Fleurystraße 5) ist der nächste Beratungstag für Weiterbildung am Dienstag, 1. Dezember. Terminvereinbarung bei Brigitte Bachl, 91 65 93-0, oder per Mail an bachl@regensburg.ihk.de.
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