Fachstelle wäre nötig

Es gibt in der Region zwar einige Anlaufstellen für das Thema sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen, doch sie befassen sich eigentlich nur neben ihren anderen Aufgaben mit diesem Problemfeld und sind im Grunde nicht spezialisiert dafür. Das sagt der Arbeitskreis gegen sexualisierte Gewalt und fordert auch deshalb eine eigene Beratungs- und Fachstelle für die Stadt und den Landkreis. Angesiedelt werden könnte sie beim Sozialdienst katholischer Frauen - dort sind die Bereitschaft und die Möglichkeiten dazu vorhanden, wie Albrecht Winter-Winklmann vom Arbeitskreis bei der Fachtagung informierte.

Nach seiner Auskunft hat es auch erste Gespräche mit der Stadtspitze gegeben, die über die Notwendigkeit einer solchen Einrichtung im Bilde ist. Allerdings warte der Arbeitskreis schon seit einigen Monaten auf eine Entscheidung beziehungsweise darauf, dass das Thema mit dem Jugendamt und den Fraktionen soweit vorbesprochen wird, dass es im Stadtrat mit entsprechenden Förderzusagen beschlossen werden könnte. 186 000 Euro würde die Stelle mit einem erfahrenen Sozialpädagogen für die ersten drei Jahre insgesamt kosten. (ath)
Weitere Beiträge zu den Themen: September 2015 (7742)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.