Familienepos "Jenseits von Eden" im Stadttheater
Gut oder böse?

Enttäuschte Liebe, Konkurrenz und Brudermord - in John Steinbecks "Jenseits von Eden" ist alles zu finden. Bild: hfz
Nordamerika zwischen Bürgerkrieg und Erstem Weltkrieg: Vor diesem historischen Hintergrund spielt das Familienepos "Jenseits von Eden" des Literaturnobelpreisträgers John Steinbeck. Es ist die Geschichte zweier konkurrierender Brüder, die um die Liebe ihres Vaters kämpfen und dieselbe Frau begehren.

Das Euro-Studio Landgraf produzierte das Stück, das am Dienstag, 4. November, um 19.30 Uhr im Stadttheater zu sehen ist.

Nach heftigen Streitereien bleibt Charles Trask auf der elterlichen Farm in Connecticut, während Adam Trask nach Kalifornien aufbricht, in den goldenen Südwesten des Landes. Er kauft ein Stück Land und träumt von grenzenlosen Möglichkeiten: Er will einen Garten Eden, ein Paradies, errichten. Aber Adam und seine Söhne erschaffen keine neue Welt, sondern geraten in einen schicksalhaften, tragischen Kreislauf von enttäuschter Liebe, Konkurrenz und Brudermord...

Berühmt wurde "Jenseits von Eden" vor allem durch Elia Kazans Kultfilm (1955) mit James Dean als Caleb, der jedoch "nur" auf dem letzten Drittel von Steinbecks monumentalem Epos basiert. Für ihre Theaterfassung greift Ulrike Syha auf den gesamten Roman zurück.

Unter der Regie von Alexander Schilling spielen Jochen Horst, Carsten Klemm, Iris Boss, Helge Gutbrod, Lukas Hötzel, Benjamin Kernen, Alice von Lindenau und Thomas Martin.

Karten gibt es bei der Tourist-Information Amberg, Tel: 09621/10-233 und an der Abendkasse eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Weitere Informationen :www.stadttheater-amberg.de.
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