Fans feiern 2:0-Derbysieg und Weidener Niederlage
FC Amberg neuer Tabellenführer

"Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey, hey" - die Fans feiererten bereits eine halbe Stunde vor dem Ende, nach dem Schlusspfiff jubelten auch die Spieler. Über den Erfolg gegen Ammerthal und das Ergebnis des großen Rivalen SpVgg SV Weiden.

Nach 90 Minuten stand es 2:0 für den FC Amberg, der vor rund 1800 Zuschauern einen hochverdienten Sieg einfuhr. Und durch die Weidener 0:2-Niederlage in Aubstadt sowie das verlegte Spiel Aschaffenburgs die Tabellenführung in der Fußball-Bayernliga übernahm.

Bei der DJK Ammerthal hingen die Köpfe weit unten nach einem Spiel, in dem man "hoffnungslos überfordert und absolut chancenlos" gewesen sei, wie Trainer Robert Ziegler feststellte. Beste Laune hatte hingegen FC-Coach Timo Rost: "Wir wussten, dass es ein Geduldsspiel wird. Aber wir haben das sehr gut gemacht und am Schluss auch absolut verdient gewonnen."

Den ersten Aufreger der Partie gab es dann schon nach fünf Minuten: Oliver Gorgiev checkte Dominik Haller um, nachdem bereits abgepfiffen war, und sah dafür von Schiedsrichter Patrick Hanslbauer nur Gelb - die Rote Karte wäre wohl die richtige Entscheidung gewesen.

So ging es mit normaler Personalstärke weiter, allerdings nicht immer zielgerichtet. Denn der FC tat sich schwer gegen tiefstehende Ammerthaler, die nach vorne harmlos waren. Große Torgefahr strahlte Amberg aber auch nicht aus. Sehenswert in der ersten Hälfte war lediglich ein Schuss von Benjamin Werner (20.).

Sebastian Hauck blieb in der Pause in der Kabine, für ihn kam Tobias Wiesner und setzte gleich nach Wiederbeginn einen Kopfball knapp neben das Tor. Besser machte es dann in der 54. Minute sein Sturmkollege Benjamin Werner. Nach einer Ecke stand er im Fünfmeterraum sträflich frei und musste nur noch den Kopf hinhalten - 1:0. Bereits zehn Minuten später fiel die Entscheidung, als Marco Wiedmann bei einem Konter in Richtung Tor zog und (mit etwas Hilfe des Innenpfostens) das 2:0 (64.) erzielte. Ein Tor, das der DJK einen richtigen Schlag versetzte - Amberg hingegen nutzte die Räume und spulte die Partie souverän herunter.
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