Favoriten locker weiter

Die Torhüterin im falschen Eck, die Gegenspielerinnen scheinbar weit genug entfernt - und das Tor völlig leer. Trotzdem bringt die Theuernerin Anne Wagner (Mitte) in dieser Szene den Ball nicht (!) über die Linie. Kurz zuvor hatte sie es besser gemacht, als sie wenige Augenblicke nach ihrer Einwechslung zum 0:2 traf.

Das Achtelfinale im Fußball-Bezirkspokal der Frauen wird zur klaren Angelegenheit. Wie erwartet setzen sich der SV 08 Auerbach und der TSV Theuern durch.

Die Auerbacherinnen, Spitzenreiter der Bezirksliga Nord, ließen den SC Eschenbach am Rußweiher so richtig baden gegen. Der TSV Theuern, Tabellenführer der Bezirksoberliga, behauptete sich in Schwarzenfeld.

SC Eschenbach       0:10 (0:5)       SV 08 Auerbach
Tore: 0:1 (22.) Nicola Putzer, 0:2 (25.) Sarina Geyer, 0:3 (26.) Patricia Wagner, 0:4 (33.) Annika Deglmann, 0:5 (40.) Jasmina Berner, 0:6/0:7 (50./62.) Melanie Reng, 0:8/0:9 (76./84.) Sarina Geyer, 0:10 (86.) Alisa Geyer.

Auerbach und Eschenbach liegen nicht so weit auseinander, aber im Frauenfußball trennen sie gerade Welten. Beim SC Eschenbach ist derzeit nichts vom Glanz erfolgreicher früherer Tage übrig geblieben. In der Kreisliga läuft es nicht so richtig und im Pokal wurde die Hesl-Truppe vom Bezirksligisten so richtig abgewatscht. Bis zur 22. Minute hielt die Heimelf das Spiel torlos, aber dann ließ es der Gast so richtig krachen und erteilte eine Lehrstunde: Drei Treffer in vier Minuten und alle Vorsätze waren überholt. Die Gastgeberinnen waren überfordert, wollten dann wenigstens nicht zweistellig verlieren. Aber auch dieser Plan scheiterte.

FC Schwarzenfeld       0:3 (0:1)       TSV Theuern
Tore: 0:1 (29.) Eva Kölbel, 0:2 (67.) Anne Wagner, 0:3 (80.) Eva Kölbel.

(lz) Der Bezirksoberliga-Tabellenführer nahm die Hürde bei einem der Spitzenteams der Bezirksliga Nord souverän. Wie erwartet verteidigten die Gastgeberinnen mit elf Spielerinnen am eigenen Strafraum. Doch die abgeklärten Gäste kombinierten so lange, bis sich eine Lücke ergab. Zunächst fehlten nur Zentimeter zur Führung. In der 29. Minute legte Kapitän Lisa Merkl für Eva Kölbel auf, die nur noch einschieben musste. Das Aluminium verhinderte in der Folge ein deutlicheres Ergebnis. Zwei glasklare, aber nicht gegebene Tore kamen auch noch dazu. Aber mit dem ersten Ballkontakt köpfte Anne Wagner zum 0:2 ein. Nach einer Ecke von Sophie Baumann staubte Eva Kölbel eiskalt ab. Damit war das Spiel entschieden.
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