FC Amberg aber gegen Frohnlach trotzdem Favorit
Höllisch aufpassen

90 Minuten hat das Fußballjahr 2014 in der Bayernliga noch zu bieten. Und zum letzten Heimspiel des Kalenderjahres bekommt es der FC Amberg am Samstag, 22. November, um 14 Uhr mit einem Team zu tun, das derzeit richtig gut drauf ist: den VfL Frohnlach.

Vom 11. Tabellenplatz der Oberfranken wird man sich beim Tabellendritten in Amberg, der das Hinspiel 2:0 gewann (zweifacher Torschütze Kai Hempel), sicher nicht blenden lassen. Denn dafür zeigte die Elf von Trainer Stefan Braungardt (46) in den letzten Partien zu starke Leistungen: Seit sechs Spielen ist der VfL ungeschlagen und holte dabei vier Siege in Folge (gegen Eltersdorf, Neudrossenfeld, Ansbach und zuletzt daheim beim 4:2 gegen Haibach) - heißt auf dem Papier: 16 Punkte aus den letzten sechs Spielen.

FC-Trainer Timo Rost erwartet einen Gegner, der "richtig gut drauf ist". Da kommt es natürlich ungelegen, dass man laut Rost eine mehr als durchwachsene Woche hinter sich habe: "Es war kein gezieltes und sinnvolles Training möglich, wie es für das Spiel gegen Frohnlach eigentlich nötig gewesen wäre, weil unsere Trainingsplätze alle gesperrt waren." Das ändere aber nichts an der FC-Ausrichtung im letzten Spiel des Jahres, auch wenn Rost warnt: "Frohnlach hat viel Selbstbewusstsein durch die letzten Siege - aber das haben wir auch. Wir müssen höllisch aufpassen, aber wollen unserem Spiel treu bleiben und am Ende natürlich gewinnen."

Ohne Graml und Dietl

Fehlen werden im letzten Heimspiel des Jahres auf FC-Seite weiterhin Andreas Graml und Michael Dietl (beide Innenbandanriss). Dazu kommen einige angeschlagene Spieler, die "sich aber durchbeißen werden, wenn es drauf an kommt", so Rost.
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