FC Amberg besiegt im Trainingslager in der Türkei österreichischen Zweitligisten Wacker ...
"Das war schon ansehnlich"

Marco Wiedmann traf zwei Mal für den FC Amberg. Bild: ref
Die Formkurve zeigt weiter nach oben. Auch wenn Ergebnisse in Testspielen nicht wirklich aussagekräftig sind: Das 4:0 (3:0) des Fußball-Bayernligisten FC Amberg gegen den österreichischen Zweitligisten FC Wacker Innsbruck am Samstagnachmittag im Trainingslager im türkischen Side ist eine "echte Hausnummer".

"Wir haben viel ausprobiert und getestet. Das hat die Mannschaft sehr gut umgesetzt", sagte nach dem Schlusspfiff Ambergs Sportlicher Leiter Bernd Scheibel durchaus zufrieden. "Der Auftritt gegen Wacker Innsbruck war schon ansehnlich", fand auch Trainer Timo Rost, der erneut alle Akteure zum Einsatz brachte. Das tat sein Innsbrucker Kollege Klaus Schmidt ebenso, veränderte aber seine Startformation, die am Dienstag dem russischen Rekordmeister FC Spartak Moskau lediglich mit 2:3 unterlag, auf vier Positionen. "Für unsere Spieler ist die Partie ein Höhepunkt in der Vorbereitung. Sie können dabei sicherlich viel lernen", gab Rost vor der Partie als Marschroute aus und hatte seine Elf offensichtlich bestens eingestellt. Denn bereits nach 22 Minuten tauchte Marco Wiedmann vor dem Wacker-Gehäuse relativ unbedrängt auf und vollstreckte mit einem satten Rechtsschuss aus elf Metern zum Amberger 1:0.

Während Innsbruck gegen die sicher in der Abwehr stehende FCA-Truppe, die zudem gefällig und schnell nach vorne kombinierte, kaum Mittel fand, legten die Oberpfälzer noch eine Schippe drauf: In der 30. Minute gelang Benjamin Werner fast von der Torauslinie aus mit einem sehenswerten Heber das 2:0. Nur acht Minuten später schlenzte Wiedmann einen Freistoß von der Strafraumgrenze aus 20 Metern wunderschön ins Innsbrucker Tor - das 3:0 war dann gegen den nur bedingt überzeugenden österreichischen Zweitligisten auch der Halbzeitstand. Während Rost im Laufe des zweiten Durchgangs all seinen Akteuren Spielzeit verschaffte, tauschte Wacker-Trainer Schmidt vier Spieler aus und versuchte frischen Schwung ins Innsbrucker Spiel zu bringen.

Ohne Erfolg: In der 49. Minute hämmerte Oliver Gorgiev den Ball aus 23 Metern ins rechte obere Eck. Es stand 4:0, was dann auch das Endergebnis und einen mehr als guten Einstand ins Trainingslager bedeutete, aus dem die Gelb-Schwarzen am Freitag zurückfliegen.

Das nächste Testspiel ist am Sonntag, 22. Februar, um 16 Uhr in Ruhmannsfelden gegen den Süd-Bayernligisten 1. FC Bad Kötzting. "Bis dahin werden wir in der Türkei weiter am technischen, konditionellen und taktischen Feinschliff arbeiten", verspricht Scheibel.
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