FC Amberg II bezwingt Grafenwöhr - Nervenstarker Giehrl
Frische Luft im Keller

Wichtige Punkte für die Bezirksliga-Fußballer des FC Amberg im Kampf um den Klassenerhalt: Vor 111 Zuschauern im Stadion am Schanzl setzte sich die Mannschaft von Trainer Tobias Pinzenöhler gegen eine starke SV TuS/DJK Grafenwöhr mit 3:2 (1:1) durch und polierte ihre bislang alles andere berauschende Heimbilanz auf. "Damit können wir uns ein wenig von unten absetzen", sagte nach dem Schlusspfiff der Amberger Coach.

Der musste in dieser Begegnung auf seinen beruflich verhinderten Torhüter Sebastian Moser verzichten, für ihn stand dieses Mal Christopher Sommerer zwischen den Pfosten. Zudem liefen aus dem Bayernliga-Kader Simon Schwarzfischer und der wiedergenesene Marco Seifert auf. Wobei der junge FCA-Angreifer in der 63. Minute erneut einen Schlag auf seinen Knöchel bekam und verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste.

Bis dahin war er aber mit seinen beiden Treffern maßgeblich am Heimsieg der Gelb-Schwarzen beteiligt.

So brachte er die Amberger bereits nach 15 Minuten mit 1:0 in Front, als er sich einen Rückpass zum Grafenwöhrer Torhüter erlief und keine Mühe hatte, die Führung zu erzielen. Die Gastgeber, die etwas mehr Spielanteile als die Grafenwöhrer hatten, hätten in der 25. Minute durch Schwarzfischer auf 2:0 erhöhen müssen, doch er scheiterte am glänzend reagierenden SV-Schlussmann Patrick Pachelbel.

Das Auslassen dieser Möglichkeit wurde schließlich durch die Gäste bestraft: Nach einer schönen Kombination über die linke Seite landete der Ball in der Mitte bei Stefan Weiß, der aus fünf Metern zum 1:1 ausglich (34.).

Im zweiten Durchgang das gleiche Bild: Beide Mannschaften spielten auf Sieg, keine wollte sich mit einem Unentschieden zufrieden geben. So hämmerte SV-Angreifer Johannes Renner (55.) einen 25-Meter-Freistoß an die Latte des Amberger Gehäuses. Im unmittelbaren Gegenzug schnappte sich Seifert den Ball, setzte zu einem unwiderstehlichen Solo von der Mittellinie aus an und schob zum 2:1 ein. Die Freude über die erneute Führung sollte aber nicht lange währen. Nach einer Unachtsamkeit zwischen Sommerer und André Knoll schnappte sich erneut Weiß den Ball und vollstreckte zum 2:2.

Die Amberger setzten in der Endphase alles auf eine Karte, wollten den Sieg etwas mehr als die Gäste. Und sie kamen noch zum Siegtreffer, als Michael Brandl im Strafraum gelegt wurde. Schiedsrichter Martin Speckner zögerte keinen Moment und entschied auf Strafstoß. Den verwandelte Heiko Giehrl (85.) souverän zum Amberger 3:2.
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