FC Amberg II bleibt in der Bezirksliga - 4:0 gegen SpVgg Vohenstrauß
Das Zittern hat ein Ende

Der Klassenerhalt ist perfekt: Der FC Amberg II ist auch in der kommenden Saison in der Fußball-Bezirksliga vertreten. Die Mannschaft von Trainer Tobias Pinzenöhler erledigte am Samstagnachmittag ihre Hausaufgaben mit einem ungefährdeten 4:0 (2:0)-Erfolg gegen die SpVgg Vohenstrauß. Zudem spielten die Mitkonkurrenten den Gelb-Schwarzen in die Karten. Der FC Amberg II (39 Punkte) kann am letzten Spieltag zwar vom SV Kulmain (36) noch eingeholt werden, im dann ausschlaggebenden direkten Vergleich ist aber Amberg besser (2:1, 1:1), das zudem bis auf Pirkensee-Ponholz gegenüber allen hinter ihm platzierten Teams hier die Nase vorne hat.

Die Bayernliga-Reserve kam zu einem völlig und in dieser Höhe auch verdienten Sieg. "Wir waren das bessere Team und meine Jungs haben von Beginn das umgesetzt, was ich wollte", sagte ein glücklicher und zufriedener Amberger Trainer. Schon nach knapp einer Viertelstunde wurden die Bemühungen der Gastgeber belohnt: Bei einem Angriff über die rechte Seite setzte sich Schwarzfischer gegen die Gäste-Defensive durch, passte nach innen, wo Calvin Morin keine Mühe hatte, aus sechs Metern das 1:0 zu markieren.

Für die frühe Vorentscheidung sorgte noch vor dem Seitenwechsel Marco Seifert (41.), der bei einer Hereingabe am ersten Pfosten goldrichtig stand. Ein kaum verändertes Bild zeigte sich dann im zweiten Durchgang: Der FC bestimmte das Spiel und ließ kaum Möglichkeiten der Gäste zu. Erneut Morin markierte schließlich in der 57. Minute das 3:0, als er sich nach einem langen Diagonalpass gegen seinen Gegenspieler durchsetzte und den Ball ins linke obere Eck hämmerte. Als dann nach einer Ecken-Variante Andre Karzmarczyk mit einem sehenswerten Schuss das 4:0 erzielte (60.), war die Begegnung gelaufen.

Erwähnenswert noch die reflexartige Parade von FC-Schlussmann Sebastian Moser, der in der 78. Minute einen Elfmeter von Stefan Karl, dem ein umstrittenes Foulspiel von Jobst im Zweikampf vorausgegangen war, entschärfte. "Wir haben als Aufsteiger in einer sehr eng beieinander liegenden Bezirksliga den Klassenerhalt geschafft. Das war nicht zuletzt das Resultat der guten Zusammenarbeit innerhalb des Vereins und auch der Tatsache geschuldet, dass wir immer wieder Hilfe aus dem Bayernliga-Kader bekamen, dessen Akteure bei uns Spielpraxis gesammelt haben", so Pinzenöhler.
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