FC Amberg II erwartet DJK Ensdorf zum Spitzenspiel der Bezirksliga Nord
Zeit, die Bilanz aufzupolieren

Die Abwehr der DJK Ensdorf (Bild) steht bisher gut, hat nur fünf Gegentreffer zugelassen. Noch besser ist die Amberger Verteidigung postiert - mit vier Gegentoren. Bild: ref
In der vergangenen Saison noch gegen den Abstieg gespielt, mischt der Fußball-Bezirksligist FC Amberg II heuer ganz oben in der Tabelle mit. "Eine Konstellation, die wir so sicherlich nicht erwartet haben, aber gerne mitnehmen", sagt Trainer Tobias Pinzenöhler. Ebenso wie das Heimspiel am Sonntag, 6. September, um 15 Uhr gegen den derzeitigen Tabellenführer DJK Ensdorf, die Spitzenpartie des achten Spieltages, die der Amberger Coach als "große Hürde, auf die man sich aber freut" bezeichnet.

FC Amberg II gegen DJK Ensdorf - diese Begegnung gab es in den vergangenen zehn Jahren in schöner Regelmäßigkeit. Zunächst in der Kreisklasse, dann in der Kreisliga und seit der letzten Spielzeit auch in der Bezirksliga. Die Bilanz der Aufeinandertreffen beider Teams ist dabei ausgeglichen: Dreimal siegten die Amberger, dreimal die Ensdorfer, zweimal wurden sich die Punkte geteilt. Allerdings liegen die Amberger Erfolge schon einige Zeit zurück, zuletzt gab es fast auf den Tag genau vor einem Jahrzehnt ein 1:0 des FC. In der abgelaufenen Bezirksliga-Saison hingegen hatten die Ensdorfer mit 4:0 und 2:1 die Nase vorne.

Zeit für die Gelb-Schwarzen also, diese Bilanz am Sonntag aufzupolieren, wenn sie als Tabellendritter (16 Punkte), der ein Spiel weniger ausgetragen hat, den Spitzenreiter aus Ensdorf (17) erwarten. "Dass die DJK in der Tabelle oben steht, überrascht mich nicht", sagt Ambergs Trainer Tobias Pinzenöhler. Dort sei die vergangenen Jahre hervorragende Arbeit geleistet worden, nicht umsonst seien die Ensdorfer 2014/15 das beste Rückrunden-Team gewesen.

"Die DJK verfügt über eine ungemein starke Offensive, wobei man sie nicht nur darauf reduzieren kann. Die Mannschaft funktioniert als Einheit", weiß der FCA-Coach um die Stärken des Gegners. Zudem würde die Truppe von Trainer Christof Schwendner jeden Fehler sofort eiskalt und effektiv bestrafen. Die Marschroute für den FC Amberg ist daher also klar: "Wir müssen die eigene Fehlerquote so gering wie möglich halten", gibt Pinzenöhler seiner Elf mit auf dem Weg.

Dazu kann er den gesamten Kader der Vorwoche ins Rennen schicken. Es fehlen weiterhin der verletzte Dennis Kramer und der sich im Urlaub befindliche Simon Schwarzfischer. Ob und wer als Unterstützung aus dem Regionalliga-Kader aushilft, entscheidet sich erst nach dessen Spiel am Samstag in Unterhaching.
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