FC Amberg II hat Mitkonkurrent SpVgg Pfreimd noch in schlechter Erinnerung
Den Abstand vergrößern

In der Fußball-Bezirksliga Nord hat sich das Trio SV Sorghof, SV Schwarzhofen und der FC Amberg II etwas von den Verfolgern DJK Ensdorf und FV Vilseck abgesetzt. In Lauerstellung befindet sich die SpVgg Pfreimd, die am Sonntag, 4. Oktober, um 15 Uhr im Stadion am Schanzl zu Gast ist. "Wir können mit einem Sieg den Abstand zu einem Mitkonkurrenten vergrößern", sagt FCA-Trainer Tobias Pinzenöhler.

Die Vorgabe für das Heimspiel gegen die Pfreimder um die Spielertrainer Christian Most und Christian Zechmann ist also klar: Die drei Punkte sollen in Amberg bleiben. Gesundes Selbstbewusstsein herrscht bei der Regionalliga-Reserve derzeit vor, was aber nicht verwundert: Denn aus dem letztjährigen Abstiegskandidaten, der erst im Saisonendspurt den Klassenerhalt perfekt gemacht hatte, wurde eine Mannschaft, die ein gewichtiges Wörtchen bei der Vergabe der Spitzenplätze mitreden kann und will. Von den elf Spielen bisher gewann die Pinzenöhler-Truppe acht, zweimal gab es ein Unentschieden und nur gegen Spitzenreiter SV Sorghof (1:4) unterlagen die Gelb-Schwarzen, die am letzten Spieltag bewiesen haben, dass sie auch eine Top-Partie für sich entscheiden können. Denn beim Landesliga-Absteiger FV Vilseck setzte sich der FC durch zwei Treffer in der Schlussphase mit 2:0 durch. Wenngleich der Dreier, so Pinzenöhler, unter dem Strich etwas glücklich zustande kam, sei er dennoch aufgrund der höheren Spielanteile nicht unverdient gewesen. Die SpVgg Pfreimd ist, wie schon in den vergangenen Jahren, auch in dieser Saison wieder zu den Spitzenteams zu rechnen. In der vergangenen Saison unterlagen die Amberger im eigenen Stadion mit 0:2, wobei die Gelb-Schwarzen beileibe nicht schlechter waren. "Pfreimd agierte bei uns abgezockt und machte aus den wenigen Möglichkeiten das Optimum. Wir hatten richtig Lehrgeld bezahlt", blickt Pinzenöhler zurück. Dessen Elf revanchierte sich dann im Rückspiel mit einem 3:1-Erfolg.

Für Pinzenöhler ist wichtig, dass sein Team an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpft und mit noch mehr Geradlinigkeit und Einsatz die Zähler einfährt. Gegen Pfreimd muss er wohl noch auf den angeschlagenen Michael Reinwald (Sprunggelenk) und auf den Langzeitverletzten Dennis Kramer verzichten. Ansonsten steht der komplette Kader zur Verfügung, der zudem wieder Unterstützung aus der Regionalliga-Mannschaft bekommen könnte.
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