FC Amberg II ist vor dem SC Luhe-Wildenau gewarnt
Kein Selbstläufer

Entscheidend wird sein, dass wir unser Spiel durchziehen und es nicht auf die leichte Schulter nehmen.
Es ist der 7. Juni 2014: Der FC Amberg II um Trainer Tobias Pinzenöhler gewinnt im Waldstadion des SC Luhe-Wildenau das letzte Relegationsspiel gegen den 1. FC Schwarzenfeld mit 1:0 und steigt in die Bezirksliga Nord auf. "Mit dem SC-Sportplatz verbinde ich nur positive Erinnerungen", sagt der FCA-Trainer. Das soll auch am Samstag, 10. Oktober, so bleiben, wenn die Gelb-Schwarzen um 16 Uhr beim Sportclub antreten.

Der Blick auf die Bezirksliga-Tabelle macht deutlich, dass alles andere als ein Sieg des FC Amberg II eine große Überraschung wäre: Die Regionalliga-Reserve rangiert mit 29 Punkten auf dem dritten Platz und liefert sich mit dem SV Sorghof und dem SV Schwarzhofen ein spannendes Rennen um die ersten Ränge. Der SC Luhe-Wildenau um Trainer Roland Rittner, vor der Saison kurz vor dem Aus gestanden, rangiert mit einem Zähler auf dem letzten Rang und hat erst ein Tor erzielt.

Aber genau diese Konstellation macht Pinzenöhler etwas Kopfzerbrechen: "Klar, wir müssen gewinnen. Allerdings wird die Partie beim SC kein Selbstläufer. Nur mit einer vernünftigen Leistung unsererseits ist das machbar", so der Amberger Trainer. Seine Elf dürfe keinesfalls den Fehler machen, zu denken, dass die Begegnung schon gelaufen sei. "Entscheidend wird sein, dass wir unser Spiel durchziehen und es nicht auf die leichte Schulter nehmen", warnt Pinzenöhler seine Akteure vor allzu viel Überheblichkeit.

Er muss in dieser Partie weiter auf den langzeitverletzten Dennis Kramer verzichten, auch die Knöchelverletzung von Michael Reinwald lässt dessen Einsatz nicht zu. Philipp Wagner kehrt nach seinen Kurzurlaub hingegen in den Kader zurück, einige Spieler sind leicht erkrankt, werden aber auf die Zähne beißen.
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