FC Amberg II ist vor dem TSV Detag Wernberg gewarnt
Beim Favoritenschreck

Der FC Amberg II als lachender Dritter des Verfolgerduells zwischen dem SV Schwarzhofen und dem SV Sorghof? "Daran verschwende ich keinen Gedanken. Wir müssen zu allererst einmal auf uns schauen", sagt Tobias Pinzenöhler, Trainer des Bezirksliga-Spitzenreiters. Denn mit dem Auswärtsspiel am Samstag, 14. November (14 Uhr), beim TSV Detag Wernberg bekomme seine Elf einen "ganz dicken Brocken" vorgesetzt.

40 Punkte hatten die Gelb-Schwarzen am Ende der vergangenen Saison auf ihrem Konto, lange musste um den Klassenerhalt gezittert werden. 41 sind es bereits jetzt, drei Spiele vor der Winterpause. Die Vorgabe Pinzenöhlers an seine Mannschaft steht: "Wir wollen so lange wie möglich vorne bleiben." Das oftmals aufkommende Thema "Landesliga" erstickt der Amberger Trainer sofort in Keim: "Daran derzeit zu denken, ist ganz weit weg. Dazu dauert die Saison noch zu lange und es wird noch sehr viel passieren."

Ebenso interessiert ihn das Verfolgerduell zwischen Schwarzhofen und Sorghof am Sonntag überhaupt nicht. Vielmehr sind er und seine Elf auf die Partie in Wernberg fokussiert. Der TSV um das Spielertrainerduo Christian Luff und Dominik Heimler hat sich als Aufsteiger inzwischen bestens in der Bezirksliga etabliert und rangiert mit 22 Zählern auf dem achten Platz. "Das wird für alles andere als ein Spaziergang", glaubt Pinzenöhler. Zumal Wernberg offenbar gerade gegen die Spitzenteams zu Höchstform aufläuft. Das mussten zuletzt eben auch der SV Sorghof und der SV Schwarzhofen schmerzlich erfahren. Detag siegte in Sorghof mit 2:0 und schickte zwei Wochen später Schwarzhofen mit dem gleichen Ergebnis nach Hause. Zudem waren die "Lila-weißen" bis zum 1:4 am Wochenende in Hahnbach fünf Partien ungeschlagen. "Der TSV verfügt über eine ausgeglichene Truppe, die kompakt steht und schwer zu bespielen ist", schätzt Pinzenöhler die Stärken des Gegners ein. Wie unbequem es gegen Wernberg werden kann, mussten die Amberger schon im Hinspiel erfahren, das nur knapp und mit viel Mühe mit 2:1 gewonnen wurde. "Wir müssen geduldig sein, dürfen nicht ins offene Messer laufen, eine gesunde Balance finden und die wenigen Chancen, die wir kriegen werden, konsequent nutzen."

Verzichten muss Pinzenöhler auf den Dauerverletzten Dennis Kramer, die beruflich verhinderten Daniel Maltsev und Christopher Hock sowie auf Lennard Müller (privat verhindert).
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