FC Amberg II: Trainer-Schelte trotz Dreier

Die Reserve des FC Amberg hat am Sonntag vor 50 Zuschauern im Heimspiel gegen den Aufsteiger SVSW Kemnath wieder in die Erfolgsspur in der Bezirksliga Nord gefunden, aber mit dem Auftritt seiner Mannschaft beim 2:0 (2:0) ist Trainer Tobias Pinzenöhler alles andere als zufrieden gewesen. "Mit so einer Leistung kann man auf Dauer nicht vorne dabei bleiben. Das war bislang unser schlechtester Auftritt in dieser Saison."

In der Tat präsentierten sich die Gastgeber nach den ersten 45 Minuten, die, so der Amberger Coach, "noch in Ordnung waren", in den zweiten nicht wirklich überzeugend. "Wir haben nach dem 2:0 das Fußballspielen aufgehört und abgeschaltet", kritisierte Pinzenöhler.

Dabei erwischten die Vilsstädter einen Start nach Maß: Nach nur neun Minuten bereitete Florian Holfelder das 1:0 durch Simon Schwarzfischer mustergültig vor, legte im Strafraum auf den mitgelaufenen Kollegen zurück, der aus kurzer Distanz keine Mühe hatte. In der Folgezeit entwickelte sich ein einseitiges Spiel, in dem die Platzherren stets bestimmend waren und den nach vorne harmlosen Kemnathern keine Möglichkeiten gaben. Ganz anders der FC Amberg, der nach der Führung frühzeitig die Partie entscheiden hätte können, aber zweimal am glänzend reagierenden SVSW-Schlussmann Benjamin Winkler scheiterten. So dauerte es bis zur 28. Minute, ehe André Karzmarczyk, die "Leihgabe" aus dem Regionalliga-Kader, mit dem 2:0 zur Stelle war, bei dem Winkler chancenlos war - gleichzeitig der Halbzeitstand.

Im zweiten Durchgang drückten die Gelb-Schwarzen zwar in den ersten zehn Minuten noch aufs Tempo, nahmen das dann jedoch unverständlicherweise raus und beschränkten sich darauf, das Ergebnis zu verwalten. "Wir hatten die Begegnung jederzeit im Griff, aber machten selbst zu wenig. Wir hätten uns noch weitaus mehr Möglichkeiten erarbeiten müssen", lautete Pinzenöhlers Fazit. Da auch die Gäste in ihren Angriffsbemühungen an diesem Tag limitiert waren, blieb es beim 2:0 für den FC. "In den folgenden Spielen müssen wir dringend wieder eine Schippe drauflegen", machte Ambergs Coach unmissverständlich klar.
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