FC Amberg II will "einstelligen Tabellenplatz" - Sonntag gegen SC Katzdorf
Reserve mit neuem Ziel

13 Spiele, 32 Punkte und derzeit Platz zwei - der Fußball-Bezirksligist FC Amberg II hat bislang eine überaus erfolgreiche Saison hingelegt. Vor dieser Spielzeit hat Trainer Tobias Pinzenöhler den Klassenerhalt als Ziel ausgegeben, das er nun vor dem Heimspiel am Sonntag, 18. Oktober, um 15 Uhr gegen den SC Katzdorf revidiert hat: "Wir wollen einen einstelligen Tabellenplatz und bis zur Winterpause nach Möglichkeit vorne dabei bleiben", gibt er als Marschroute aus.

2014/15 kämpfte die Amberger Reserve lange um den Ligaerhalt, der erst im Endspurt in trockene Tücher gebracht worden war. Jetzt mischen die Gelb-Schwarzen von Beginn an der Tabellenspitze mit und kassierten erst eine Niederlage (1:4 beim SV Sorghof). "Es läuft gut, wobei wir in den letzten Wochen den einen oder anderen Durchhänger hatten", erklärt Pinzenöhler. Ein Umstand, der ihm überhaupt nicht gefällt, weshalb er seine Mannschaft in dieser Woche eindringlich darauf hingewiesen hat, "bis zur Winterpause wieder eine Schippe drauf zu legen".

Angesichts der bevorstehenden Aufgaben eine richtige Maßnahme, warten doch mit Katzdorf, Schwarzenfeld, Vohenstrauß, Grafenwöhr, Wernberg, Kulmain und zum Abschluss mit Schwarzhofen größtenteils - zumindest von der Papierform her - sogenannte lösbare Aufgaben auf den FC II. Aber auch unangenehme, wie Pinzenöhler weiß. "Wir hatten gegen die starken Pfreimder Glück und gegen den SC Luhe-Wildenau die frühen Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht. Aber wir haben Luft nach oben. Wollen wir weiterhin so erfolgreich bleiben, müssen wir wieder mehr investieren. Sonst erhalten wir ganz schnell einen Dämpfer", warnt der Amberger Coach seine Jungs vor allzu viel Selbstzufriedenheit.

Der Anfang dazu soll am Sonntag im Stadion am Schanzl gegen den SC Katzdorf gemacht werden, der in der letzten Saison mit 2:1 die Punkte entführte, ehe die Amberger in Katzdorf mit 7:1 die Oberhand behielten. "Damals hatte der SC viele Verletzte zu beklagen. Die Liste hat sich heuer wieder etwas geleert", sagt Pinzenöhler.

"Katzdorf ist nicht leicht zu bespielen. Der SC präsentiert sich als funktionierende Einheit, die in jeder Phase des Spiels zusammenhält", beschreibt der FC-Trainer die Stärken des Kontrahenten. Heißt für seine Mannschaft, dieses Spiel anzunehmen, dagegen zu halten und der Partie den eigenen Stempel auf zu drücken. "Gelingt uns das, bleiben die Punkte bei uns", ist sich Pinzenöhler sicher.

Dazu kann er nahezu auf seinen kompletten Kader zurückgreifen, der unter Umständen auch wieder Unterstützung aus dem Regionalliga-Team bekommen könnte. Lediglich Dennis Kramer und Michael Reinwald werden fehlen.
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