FC Amberg schlägt Angstgegner SSV Jahn Regensburg II und ist nur noch einen Punkt vom ...
Bärenstarker Auftritt beendet Negativserie

Erzielte sein erstes Saisontor für den FC Amberg: Oliver Gorgiev. Bild: ref
Es geht also doch! Der FC Amberg kann in Regensburg gewinnen. 13 Mal gingen die Amberger nicht als Sieger vom Platz, am Sonntag glückte der erste Dreier gegen den SSV Jahn Regensburg II.

Dementsprechend glücklich war FC-Trainer Timo Rost dann auch nach dem 2:1-Erfolg: "Wir wollen den Sieg unseren Fans widmen, die mussten ja lang genug darauf warten. Aber der Sieg war auch hochverdient, meine Mannschaft hat sensationell gespielt."

Timo Rost ließ zum Gipfeltreffen gegen den Tabellennachbarn fast die gleiche Start-Elf aufs Feld wie in der Vorwoche beim 3:0-Heimsieg gegen die SpVgg Bayern Hof, einzig Alexander Jobst ersetzte Andreas Graml auf der Außenbahn. Jahn-Coach Ilija Dzepina änderte seine Elf (zuletzt mit einem 3:2-Auswärtserfolg in Haibach) hingegen auf drei Positionen.

Lange fruchtete diese Umstellung aber nicht. Denn nach gerade einmal drei Minuten eroberte Tobias Wiesner den Ball und schickte Benjamin Werner auf die Reise, der den Ball stark im langen Eck zu seinem elften Saisontor unterbrachte. Ein Traumstart für die Gäste, die auch in der Folge weiter nach vorne spielten und die Jahn-Reserve kaum ins Spiel kommen ließen. Nach einer guten Viertelstunde verfehlte ein Distanzschuss von Oliver Gorgiev das Regensburger Tor nur knapp - einige Minuten später machte er es dann aber besser. Aus gut 25 Metern zog der Außenverteidiger einfach mal ab und der Ball passte genau ins Eck (24.) - das erste Saisontor für Gorgiev. Mit einem 2:0 ging's dann auch in die Halbzeitpause, obwohl laut Timo Rost mehr drin gewesen wäre: "Wir müssen eigentlich 4:0 führen, aber was wir in den ersten 45 Minuten gezeigt haben, war trotzdem bärenstark", so Timo Rost. Im zweiten Abschnitt drückten die Gastgeber mehr aufs Gas, ohne aber so wirklich gefährlich zu werden. Und wurde es dann doch mal eng, stand mit Matthias Götz ein sicherer Rückhalt im Amberger Tor, der sich bei den zunehmenden Regensburger Angriffen aber auszeichnen konnte.

Kurz vor dem Schlusspfiff machte es dann FC-Kapitän Michael Plänitz noch einmal unfreiwillig spannend. Nach einer Flanke wollte er per Kopf klären, lenkte den Ball aber aus kurzer Distanz ins eigene Netz (88.) - da hatte dann selbst Matthias Götz keine Chance mehr. Die Schlussoffensive überstand der FC jedoch souverän, schaukelte die Partie über die Zeit und holte sich so Saisonsieg Nummer 18.

"Wir haben in der zweiten Halbzeit mehr verwaltet und müssen die Konter besser ausspielen. Aber das war hier ja jetzt nicht irgendein Gegner, wir wissen das schon einzuordnen", bilanzierte Rost den Auftritt seiner Elf, die nach diesem Erfolg weiter auf dem zweiten Tabellenplatz steht und Aschaffenburg damit auf den Fersen bleibt. Timo Rost und seine Mannschaft haben das erklärte Saisonziel durch den Auswärtssieg am Kaulbachweg fast erreicht: 60 Punkte hatte man vor dieser Spielzeit ausgegeben, 59 hat man jetzt auf dem Konto. "Das ist schon stark, wenn man bedenkt, dass wir noch sechs Spiele vor uns haben. Aber erst holen wir den übrigen Punkt noch, dann reden wir weiter", schränkt Rost ein.

Unabhängig davon: Das Gesetz der Serie ist gebrochen, der FC bleibt an Aschaffenburg dran - aus Amberger Sicht ein ganz erfolgreiches Wochenende.
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