FC Amberg testet in Bamberg gegen den Regionalligisten 1. FC Schweinfurt - "Liegen voll im Plan"
Generalprobe mit Experimenten

Marco Seifert. Bild: ref
Der Countdown läuft: In acht Tagen steigt Fußball-Bayernligist FC Amberg mit dem Spiel beim FSV Erlangen-Bruck in die Restrückrunde ein. Hinter dem Team um Trainer Timo Rost liegen vier schweißtreibende Vorbereitungswochen, die am Samstag, 28. Februar, um 10 Uhr auf dem Kunstrasenplatz der DJK Don Bosco Bamberg abgeschlossen werden. Zur Generalprobe wartet dort Regionalligist 1. FC Schweinfurt auf die Gelb-Schwarzen.

Der Amberger Trainer erwartet von seiner Mannschaft eine ähnlich gute Leistung wie beim überzeugenden 2:0-Sieg am Mittwoch beim Regionalligisten SpVgg Greuther Fürth II - und will erneut experimentieren. "Wir haben einen 20-Mann-Kader, der inzwischen absolut gleichwertig ist. Auch die Spieler, die vor der Winterpause nicht so viel Einsatzzeit bekommen hatten, haben den Anschluss gefunden, so dass es egal ist, wen ich auflaufen lasse", so Rost, wohlwissend, dass mit den "Schnüdeln" ein Gegner wartet, der als Tabellenneunter der Regionalliga Bayern "eine echte Hausnummer" ist. Die Unterfranken, die in der vergangenen Saison den Klassenerhalt erst in der Abstiegsrelegation schafften, spielen bislang eine durchaus zufriedenstellende Saison. Allerdings sind die 27 Punkte aus 22 Partien kein allzu fettes Polster auf die Abstiegsränge. Der SV Heimstetten und Wacker Burghausen, die beide mit jeweils 22 Zählern die Relegationsplätze bekleiden, sind weiterhin in Schlagweite.

Wobei die Schweinfurter eigentlich schon 30 Punkte auf ihrem Konto hätten, doch drei wurden ihnen wegen des Dopingfalls Joseph Mensah aberkannt. "Durch den Punktabzug sind wir wieder unfreiwillig in den Abstiegskampf verwickelt worden", klagt FCS-Trainer Gerd Klaus, der in dieser Woche seinen Vertrag bis 2017 verlängerte. Die Unterfranken gehen ohne externe Neuzugänge in die Restrückrunde und hoffen dennoch, ihren derzeitigen Fünf-Punkte-Vorsprung auf die Relegationszone ins Ziel zu bringen. Auch wenn neben dem mittlerweile suspendierten Mensah ebenso Philipp Mandelkow (zum SC Eltersdorf) sowie Martin Thomann und Max Schebak (beide zum TSV Aubstadt) den Verein verließen. Die Vorbereitung lief bei den Schweinfurtern nicht rund. Gegen den FC Sand (2:3) sowie die Ligakonkurrenten SpVgg Bayreuth (1:5) und Seligenporten (2:4) gab es zum Teil deutliche Niederlagen, denen nur der Sieg gegen den TSV Großbardorf (2:1) gegenübersteht.

Solche Probleme gibt es beim FC Amberg derzeit nicht. "Wir liegen voll im Zeitplan unserer Vorbereitung", sagt Rost. Seine Jungs hätten in allen Belangen voll mitgezogen, das sei richtig gut gewesen. Entscheidend sei, dass seine Akteure das von ihm Vorgegebene auf ihren Positionen umsetzen. Daher werde gegen Schweinfurt erneut der komplette Kader Einsatzzeit bekommen.

Lediglich auf Marco Seifert muss der Amberger Trainer verzichten. Der Stürmer bekam am Mittwoch einen Schlag auf den Oberschenkel und wird, um nichts zu riskieren, gegen die Unterfranken geschont.
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