FC Amberg unterliegt dem Schweizer Viertligisten FC Zug
Die erste Niederlage

Nach drei Siegen und einem Unentschieden in der Testspielserie zur Vorbereitung auf die Restrückrunde hat es am Donnerstagnachmittag nun auch den Fußball-Bayernligisten FC Amberg erwischt. Die Mannschaft von Trainer Timo Rost verlor im Trainingslager in der Türkei gegen den Schweizer Viertligisten FC Zug 94 mit 0:2 (0:2). "Zum Abschluss unserer Woche in Side war das nochmals ein guter Test", sagte nach dem Schlusspfiff Ambergs Sportlicher Leiter Bernd Scheibel.

Eigentlich hatte der FC Amberg im Trainingslager im türkischen Side nur ein Testspiel auf dem Programm - das gegen den österreichischen Zweitligisten Wacker Innsbruck, das die Rost-Elf am Samstag sicher mit 4:0 (3:0) gewann. "Wenn eine weitere Testpartie zustande kommt, dann ist das gut, aber nicht wirklich nötig", hatte der FC-Trainer gesagt. Diese Chance bekamen die Amberger vor dem Rückflug am heutigen Freitag kurzfristig noch gegen den Schweizer Viertligisten FC Zug 94.

Super League, Challenge League, Promotion League und dann die 1. Liga, in der in der Schweiz die regionalen Spitzenteams spielen - zu Letzterer gehören auch die viertklassigen Zuger, die derzeit in der 1. Liga, Gruppe 2, mit 31 Punkten hinter dem Absteiger SC Kriens den zweiten Platz belegen. Die Truppe des auch in Deutschland bekannten Trainers Martin Andermatt, der schon den SSV Ulm und den Erstligisten Eintracht Frankfurt betreut hatte, marschiert somit Richtung Aufstieg in die 3. Schweizer Liga. Sie befindet sich momentan ebenso wie der FC Amberg im Trainingslager in der Türkei.

Davor hatten die Gelb-Schwarzen 2:0 gegen Vilseck, 1:1 gegen Neumarkt und jeweils 4:0 gegen Ettmannsdorf und Wacker Innsbruck gespielt. Auch gegen den FC Zug knüpften die Amberger, bei denen erneut alle Akteure zum Einsatz kamen, nahtlos an die bislang gezeigten guten Leistungen an. Allerdings trafen sie auf einen Gegner, der technisch, taktisch und kämpferisch mehr als ebenbürtig war und ihnen vom Anpfiff weg Paroli bot.

So entwickelte sich bei erneut optimalen Bedingungen eine abwechslungsreiche Begegnung, in der sich beide Teams nichts schenkten, die Schweizer jedoch bei der Chancenverwertung das nötige Quäntchen Glück auf ihrer Seite hatten. Die Zuger gingen in der 17. Minute mit 1:0 in Führung, als ein Freistoß aus halblinker Position durch die FCA-Abwehr hindurch ins lange Eck segelte. Nur drei Minuten später dann das 2:0, als ein Schuss aus 16 Metern im Amberger Gehäuse unhaltbar für Torhüter Matthias Götz einschlug (20.), was dann gleichzeitig den Endstand bedeutete.
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