FEB Amberg beim 2:6 in Staffelstein spielerisch und kämpferisch deutlich verbessert
Eine Mutmach-Niederlage

Trotz Niederlage lächelt Ambergs Trainer Gerhard Sattich zufrieden. Der Auftritt seiner Mannschaft macht Mut für die anstehenden Aufgaben. Bild: Ziegler

Mit einer 2:6-Niederlage, aber dennoch zufrieden traten die Bundesligakegler von FEB Amberg die Heimreise aus Staffelstein an. Zwar wäre beim 3467:3646 noch etwas mehr zu holen gewesen, doch präsentierte sich die Sattich-Truppe auf der eigenwilligen Anlage spielerisch und kämpferisch klar verbessert.

Daniel Beier und Michael Wehner standen den Staffelsteinern Jürgen Zeitler und Torsten Reiser gegenüber. Beier startete gut gegen den Ex-Amberger, nutzte im weiteren Spielverlauf aber seine Chancen nicht und verlor mit 1:3 Sätzen bei 567:590 Holz. Wehner musste gleich zu Beginn einen Fehlstart verkraften. Zwar steigerte sich der Amberger etwas, doch an diesem Tag sollte kein richtiger Spielfluss entstehen. Folgerichtig holte auch Reiser deutlich mit 4:0 und 622:553 den Mannschaftspunkt für die Hausherren. Das Amberger Mittelduo Andreas Schwaiger und Matthias Hüttner brachte FEB wieder zurück ins Spiel: Schwaiger lieferte sich wie auch in der vergangenen Woche ein hart umkämpftes Duell auf hohem Niveau.

Doch an diesem Tag sollte der Amberger Kapitän die Nase vorn haben. Dank einer starken Schlussphase entriss er Jaroslav Hazva mit 2:2 Sätzen und 606:602 Holz knapp den Punkt und verkürzte auf 1:2. Hüttner startete gut in sein Duell gegen Cosmin Craciun, doch im dritten Lauf musste er einen herben Rückschlag verkraften. Im letzten Lauf aber fand Hüttner ins Spiel zurück und holte mit 3:1 (588:600) den zweiten Punkt für Amberg. Die Oberpfälzer hofften ein wenig auf eine Sensation.

Doch Bernd Klein und Wolfgang Häckl kamen gegen Florian Bischoff und Jiri Vicha früh ins Hintertreffen. Klein agierte über weite Strecken kämpferisch, aber unglücklich - und so entschied der gut aufgelegte Bischoff die Partie mit 3:1 (639:580) frühzeitig. Auf der anderen Seite kämpfte auch Häckl tapfer, doch im entscheidenden Moment fehlte das letzte Quäntchen Glück beim 1,5:2,5 (582:593).

Insgesamt war Ambergs Trainer Gerhard Sattich zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. In den spielfreien Wochen gilt es nun, den Aufwärtstrend weiter zu festigen, um im Kampf um den Klassenerhalt eine gute Rolle spielen zu können.
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