FEB Amberg erwartet abstiegsgefährdeten TSV Zwickau
"Dürfen uns nichts nachsagen lassen"

Im vorletzten Heimspiel der Saison erwarten die Bundesliga-Kegler von FEB Amberg am Samstag, 28. Februar (12 Uhr), den TSV Zwickau. Während sich die Oberpfälzer in der Tabelle mittlerweile im Niemandsland befinden und die Runde ohne jeden Druck zu Ende spielen können, sind die Gäste nach wie vor in Gefahr.

Aktuell rangieren sie zwar noch zwei Zähler vor den Abstiegsrängen, doch einen Punkt werden sie aus den verbleibenden drei Begegnungen mindestens noch holen müssen, um in der Endabrechnung über dem Strich zu stehen.

An Motivation wird es den Gästen, die im Hinspiel eine knappe Niederlage gegen FEB einstecken mussten, also nicht mangeln. Die Mannschaft um die Spitzenakteure Patrick Hirsch und Nationalspieler Lars Pansa hat sich mit einem unnötigen Punktverlust beim abgeschlagenen Tabellenschlusslicht Lonsee im letzten Auswärtsspiel selbst in Schwierigkeiten gebracht und wird alles daran setzen, die Scharte wieder auszuwetzen. Sollte nämlich Peiting am letzten Spieltag gegen Lonsee doppelt punkten, würden die Sachsen in der Tabelle noch überflügelt. Das Restprogramm der Zwickauer ist darüber hinaus sehr anspruchsvoll.

Diese Sorgen sind die Amberger Kegler nach einer sensationell gut verlaufenen Vorrunde früh losgeworden. Daran ändert auch die jüngste Niederlagenserie nichts mehr, wenngleich das Leistungsvermögen der Sattich-Truppe ein wenig gelitten hat. Zumindest im Spiel gegen Zwickau will der Trainer aber nochmals einen hochengagierten Auftritt seines Sextetts sehen. "Es ist ein Spiel, das für die Liga von Bedeutung ist. Da dürfen wir uns nichts nachsagen lassen", so der Coach.

Die Voraussetzungen, wieder in die Erfolgsspur zu finden, sind indes so schlecht nicht. Der komplette Kader ist fit und will sich für die unnötige Niederlage im letzten Heimspiel rehabilitieren. Dies ist FEB allein seinem treuen Publikum schuldig.
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