FEB Amberg im Pokal bei der SpVgg Weiden
Seltenes Schmankerl nach vielen Jahren

Die Kegler von FEB Amberg durften mit einem berauschenden Sieg gegen Vizemeister Bamberg in die zweiwöchige Bundesliga-Spielpause gehen, die jedoch für die Amberger keine ist. In der zweiten Runde des nationalen Pokalwettbewerbs hält die Auslosung für die Spieler und die heimischen Kegelfans ein ganz besonderes Schmankerl parat: Nach vielen Jahren kommt es am Samstag, 22. November (13 Uhr), wieder zum Derby zwischen der SpVgg Weiden und FEB Amberg.

Ende der 1990er Jahre und zu Beginn des neuen Jahrtausends waren die Duelle der beiden regionalen Kontrahenten die Höhepunkte jeder Saison - damals noch in Landes-, Bayern- und 2. Liga. Zuletzt trafen beide Vereine nicht mehr aufeinander, da sich Weiden für die parallel veranstaltete 200-Wurf-Bundesliga entschieden hatte. Jetzt führt der Pokal die beiden Teams wieder zusammen und es darf ein prickelndes Duell erwartet werden.

In Weiden stehen mit Gert Erben, Stefan Schmucker, Markus Schanderl und Heinrich Eichinger alte Bekannte im Kader, ergänzt durch Manfred Ziegler und Marco Gesierich. Die Mannschaft aus der Max-Reger-Stadt hat sich in der 200-Wurf-Liga etabliert und spielt dort seit Jahren eine gute Rolle. Vor allem auf den Heimbahnen stellen sie eine hohe Hürde für jede Gastmannschaft dar.

Bei FEB ist es mit Ausnahme von Jürgen Zeitler und Andreas Schwaiger für alle Spieler das erste Derby dieser Art, in das die Gäste nach den Auftritten der vergangenen Wochen wohl als leichter Favorit gehen. Form, Stimmung und Moral in der Mannschaft sind ausgezeichnet und spätestens nach den jüngsten Siegen in Zwickau und gegen Bamberg steht es auch um das Selbstvertrauen gut.

Dennoch weiß man im FEB-Lager um die Schwere der Aufgabe. Auf der Weidener Anlage hängen die Trauben für Gästeteams traditionell hoch und FEB wird die Leistungen der vergangenen Wochen bestätigen müssen, wenn der Einzug ins Achtelfinale gelingen soll. Die Kegelfans in der Region jedenfalls dürfen sich auf einen echten Leckerbissen freuen.
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