FEB Amberg spielt stark, ist gegen den überragenden SKC Staffelstein aber chancenlos
Topleistung reicht nicht

Mit 646 Holz kegelte Bernd Klein persönliche Bestleistung und holte einen der beiden Mannschaftspunkte für FEB Amberg. Trotz ganz starker 3685 Kegel unterlagen die Gastgeber dem überragend spielenden Aufsteiger SKC Staffelstein mit 2:6, bleiben aber weiterhin auf Platz drei der Kegel-Bundesliga. Bild: Ziegler
Die Siegesserie von FEB Amberg ist gerissen. Trotz der wohl besten Saisonleistung waren die Amberger Bundesligakegler beim 2:6 gegen den SKC Staffelstein chancenlos. "Wir sind selber überrascht, dass wir zu solch einer Leistung fähig sind", resümierte der Gästekapitän Bernd Schwarz die überragende Leistung von 3746 Kegeln, und fügte schmunzeln hinzu: "Das war dann heute irgendwie euer Pech." Damit traf er den Nagel auf den Kopf.

Der Auftritt des Aufsteigers stellte alles in den Schatten, was ein Gästeteam bisher in Amberg gezeigt hat. Da fiel es den Gastgebern bei aller Enttäuschung auch nicht allzu schwer, die Niederlage zu akzeptieren. Sie scheiterten an einem übermächtigen Gegner, obwohl die eigene Leistung hervorragend war.

Die Zuschauer kamen in den Genuss eines Spiels auf absolutem Top-Niveau. Im Startpaar hatte Rainer Sattich mit Christian Rennert eine schwere Aufgabe zu lösen. Nach drei überragenden Läufen des Staffelsteiners schien das Duell entschieden. Sattich schlug im Schlussdurchgang aber zurück - und um ein Haar hätte es beim 2:2 (622:630) noch zum Punktgewinn gereicht.

Vielleicht hätte dieser Zähler dem Spiel einen Dreh verleihen können, da Jürgen Zeitler für Amberg gegen Florian Bischoff trotz Schwächen mit 2:2 (607:597) knapp punktete. In der Mittelpaarung spielten die Gäste großartig auf. Daniel Beier hatte gegen Norbert Strohmenger beim 2:2 (631:647) trotz einer tollen Vorstellung keine Chance. Immerhin hielt der Amberger aber den Schaden in Grenzen. Dies gelang Matthias Hüttner beim 1:3 (584:635) gegen Jaroslav Hazva nicht ganz, aber auch ihm war bei seinem Spiel kein Vorwurf zu machen.

Bei 65 Kegel Rückstand hatten die Amberger noch vage Hoffnungen, aber auch das Schlusspaar der Gäste agierte mit einer beeindruckenden Sicherheit und Gelassenheit. Die Angriffe von Bernd Klein und Andreas Schwaiger waren zum Teil heftig, prallten aber wirkungslos an Jiri Vicha und Bernd Schwarz ab. Schwaiger unterlag mit 2:2 (595:609) und Klein holte nach einem großen Auftritt mit neuer persönlicher Bestleistung mit 2:2 (646:628) den zweiten Amberger Zähler. Am verdienten Sieg der Gäste war trotz ganz starker 3685 Kegel aber nicht zu rütteln.
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