FEB Amberg überwintert als Tabellendritter - Sieg in Lonsee
Mehr als erträumt

Die Siegesserie von FEB Amberg in der Kegel-Bundesliga hält an: Beim Schlusslicht EKC Lonsee wurden die Oberpfälzer ihrer Favoritenrolle mit einem 7:1 (3403:3209)-Sieg vollauf gerecht und überwintern auf einem sensationellen dritten Tabellenrang. Glanzvolle Zahlen waren auf der sehr schwer zu bespielenden Anlage nicht zu erwarten, doch die Amberger setzten ihr Vorhaben optimal um, über konzentriertes und geduldiges Spiel Souveränität zu zeigen.

Eine kleine Vorentscheidung fiel bereits im letzten Satz der Startpaarung: Rainer Sattich riss ein bis dahin hart umkämpftes Duell gegen Jürgen Hauptmann an sich und setzte sich mit 3:1 (554:539) sogar noch ein wenig ab. Jürgen Zeitler brachte beim 4:0 gegen einen überforderten Marcel Zimmermann mit dem Tagesbestwert von 586:498 viele Kegel Vorsprung auf die Habenseite von FEB.

Andreas Schwaiger und Matthias Hüttner gerieten lediglich im zweiten Satz unter Druck und hatten ansonsten ebenfalls alles im Griff. Schwaiger wusste in der zweiten Hälfte gegen Dieter Annasensl richtig zu gefallen und durfte sich über ein klares 3:1 (581:535) freuen. Matthias Hüttner sah nach drei fein gespielten Sätzen gegen Denis Annasensl ebenfalls wie der sichere Sieger aus, verpatzte aber seinen letzten Satz. So war das 2:2 (561:563) und der damit verbundene Punktverlust ein kleiner Wermutstropfen trotz soliden Spiels. Das Amberger Schlussduo durfte dennoch im Gefühl des sicheren Siegs auf die Bahnen gehen. Bernd Klein machte lange Zeit ein ganz starkes Spiel gegen Ulrich Fetzer, der zwar immer dagegen hielt, aber nie am Amberger vorbeikam. Ein kleiner Einbruch auf der dritten Bahn verhinderte zwar eine überragende Zahl, mit 4:0 (571:545) durfte der Amberger aber dennoch zufrieden von den Bahnen gehen.

Daniel Beier musste einen Fehlstart verkraften und hatte Glück, gegen Andreas Merz mit 1:1 noch aussichtsreich in die zweite Hälfte wechseln zu dürfen. Dort jedoch drehte der Amberger auf und ließ am Punktgewinn keine Zweifel mehr aufkommen. Mit 3:1 (550:529) stockte er sogar noch auf ein respektables Resultat auf. Das galt auch für die 3403 Kegel Mannschaftsergebnis.

Die Amberger dürfen sich nun in der kurzen Winterpause über einen ungetrübten Blick auf die Tabelle freuen. Eine derart luxuriöse Ausgangsposition für die Restsaison hatte man sich in Amberg nicht in den kühnsten Träumen ausgemalt. Im Pokal-Achtelfinale soll am kommenden Samstag, 20. Dezember, beim KSC Önsbach jetzt noch der krönende Abschluss der gelungenen Halbserie her.
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