FEB Amberg unterliegt Donauperle Straubing mit 1:7
Enttäuschendes Ende

Auch im letzten Saisonspiel gelang es den Bundesligakeglern von FEB Amberg nicht, zur Form der Vorrunde zurückzufinden. Mit einer erneut unzureichenden Mannschaftsleistung von 3491 Kegel kamen die Oberpfälzer gegen Donauperle Straubing nicht über ein 1:7 hinaus und beenden eine lange Zeit sensationell verlaufende Saison mit ausgeglichenem Punktekonto auf Rang sieben.

Vor der Saison hätten die Amberger dieses Abschneiden mit Kusshand angenommen. Nachdem sie aber lange sogar an den internationalen Plätzen schnuppern durften, enttäuschen der abschließende Leistungseinbruch und die daraus resultierende Niederlagenserie doch ein wenig.

Gegen Straubing konnte zumindest das Startpaar die Partie offen gestalten. Zwar zeigte Jürgen Zeitler große Unsicherheiten beim Abräumen, doch mit der Amberger Bestleistung von 610:581 Kegel holte er sich ein 3:1 gegen Robin Parkan. Nebenan hatte Matthias Hüttner die undankbare Aufgabe, einen bärenstark auftretenden Radek Hejhal unter Kontrolle zu behalten. Zu holen gab es gegen die 656 Kegel Hejhals nichts, doch mit 609 konnte Hüttner den Schaden in Grenzen halten.

In der Mittelpaarung hätte sich die Chance geboten, dem Spiel eine Wende zu geben. Sowohl Jens Weinmann als auch Rupert Atzberger hatten auf Straubinger Seite immer wieder problematische Phasen, doch die Amberger Andreas Schwaiger und Wolfgang Häckl zogen kein Kapital daraus. Häckl war nahe dran und hätte Atzberger beinahe noch abgefangen. Am Ende gab es aber bei Satzgleichstand eine knappe 577:581-Niederlage. Noch schlimmer erwischte es Andreas Schwaiger, der nie ins Spiel fand und mit schwachen 558:583 unterlag.

Auch im Schlusspaar wurde schnell offenbar, dass Amberg das Aufbäumen ein wenig verlernt hat. Bernd Klein setzte gegen Jiri Nemec erst zum Gegenangriff an, als es zu spät war, weil der Rückstand zu groß war. Bei Satzgleichstand unterlag der Amberger mit 578:599. Daniel Beier begann zwar ordentlich gegen einen groß aufspielenden Manuel Lallinger, ergab sich in der zweiten Hälfte aber wehrlos und enttäuschte mit 559:636 Kegel.

Das Saisonfazit fiel dennoch positiv aus. Vorsitzender Karl-Heinz Hufnagel brachte es auf den Punkt: "Vor der Saison haben wir den Klassenerhalt angestrebt und den haben wir eindrucksvoll gesichert." Gleichwohl weiß auch jeder im Amberger Lager, dass eine Schwächephase wie in der Rückrunde im kommenden Spieljahr fatal ausgehen könnte.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.