FEB-Keglerinnen feiern im letzten Saisonspiel ersten Sieg
Das Beste zum Schluss

Versöhnlicher Abschluss einer völlig verkorksten Saison: Die Sportkeglerinnen von FEB Amberg gewannen ihr Heimspiel gegen die SG Walhalla Regensburg mit 6:2 (3236:3159) und verabschiedeten sich mit dem ersten und einzigen Saisonsieg aus der 1. Bundesliga. Zwar ging es für beide Teams um nichts mehr, trotzdem war die Freude bei den Ambergerinnen groß.

Patricia Paukner hatte gegen Sandra Brunner in den beiden ersten Sätzen keine Schwierigkeiten und punktete souverän. Lediglich der dritte Lauf ging an die Regensburg-erin, bevor Paukner mit dem Gewinn der letzten Bahn den ersten Mannschaftspunkt für FEB mit starken 558:509 Holz in trockene Tücher brachte. Anja Kowalczyk startete gegen Sandra Plank schwach (114:142), konterte jedoch mit einem 162:131 und behielt auch im dritten Lauf die Oberhand. Plank wehrte sich, entschied den letzten Durchgang für sich, den Mannschaftspunkt holte aber Kowalczyk mit einem knappen Vorsprung (542:539).

Es war eine ungewohnte Situation: Amberg lag mit 2:0 und 52 Holz vorne. Tanja Immer kam gegen die Regensburgerin Silvia Schindler hervorragend ins Spiel und gewann die beiden ersten Durchgänge deutlich. Schindler gelang auf Bahn drei zwar ein Konter, die Ambergerin hatte aber bereits viel Vorsprung. Immer punktete im letzten Satz dann wieder knapp und brachte den Mannschaftspunkt endgültig unter Dach und Fach. Mit der Amberger Tagesbestleistung von 578 Holz ließ sie der besten Regensburgerin (543) keine Chance. Andrea Paukner hatte gegen eine stark auftretende Sabrina Hoffmann zunächst einen schweren Stand und gab zwei Läufe ab. Die Regensburgerin ließ aber nach, so dass sich die Ambergerin noch einmal Holz um Holz herankämpfte. Letztlich verpasste sie aber die Chance auf den Mannschaftspunkt im Abräumen durch Fehlwürfe kurz vor Ende (531:532). Amberg lag nun mit 3:1 und 86 Kegel mehr in Führung.

Doris Schwaiger gab den ersten Satz gegen die Regensburgerin Tanja Seifert ab, schaffte nach dem Bahnwechsel aber ein Unentschieden. Die Ambergerin bekam jedoch zunehmend Probleme mit ihrer Wurfhand und wurde ab dem 86. Wurf durch Silke Simon ersetzt. Diese schaffte es dann nicht mehr, Seifert gefährlich zu werden, die mit 525:465 klar gewann. Mirjam Pauser holte den ersten Satz gegen Alexandra Haderlein knapp, steigerte sich dann, so dass die Regensburgerin in den nächsten beiden Läufen klar das Nachsehen hatte. Damit war der Mannschaftspunkt gewonnen. Zwar musste Pauser den letzten Durchgang mit 141:144 abgeben, behielt aber insgesamt mit 562:511 klar die Oberhand.
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