FEB-Keglerinnen verlieren auch gegen Kriemhild Lorsch
Knapper als gedacht

Die Bundesliga-Keglerinnen von FEB Amberg stehen auch nach dem vorletzten Heimspiel mit leeren Händen da: Das Schlusslicht verlor gegen Kriemhild Lorsch mit 2:6 (3201:3240). Trotz des deutlichen Endstandes verlief die Partie über weite Strecken enger als gedacht.

Patricia Paukner gab gegen Susanne Dammeyer zwar den ersten Lauf ab, doch die Lorscherin brach nach dem Bahnwechsel regelrecht ein, so dass der Ambergerin mit 150:111 ein starker Konter gelang. Paukner holte auch im dritten Durchgang etliche Zähler, so dass der verlorene vierte Satz zu verschmerzen war. Mit 535:494 holte sie den Mannschaftspunkt für FEB. Anja Kowalczyk blieb Monika Ebert zwar dicht auf den Fersen, konnte sich aber letztendlich nicht durchsetzen und verlor mit 532:547. Die Ambergerinnen lagen 26 Zähler vorne.

Tanja Immer hatte es schwer gegen die konstant spielende Lorscherin Anke Junghans, verlor alle vier Läufe und blieb mit 504 Holz deutlich hinter ihren Möglichkeiten zurück. Junghans (555) holte etliche Zähler für die Gäste. Andrea Paukner entschied den ersten Satz nur knapp mit 139:138 für sich, profitierte dann aber davon, dass Sabine Jochem nicht recht ins Spiel fand und erst im letzten Durchgang so richtig auftrumpfte. Paukner gewann letztlich mit 3:1 Sätzen bei 529:530 Holz.

Amberg lag zwar 16 Kegel hinten, aber noch war alles drin. Doch Doris Schwaiger konnte Ute Hintze nicht genügend Paroli bieten, verlor drei Sätze nur knapp, so dass ihre Gegnerin den Mannschaftspunkt bereits frühzeitig gewann. Zwar präsentierte sich die Ambergerin zum Ende hin mit 159:111 noch einmal bärenstark, hatte auch das bessere Kegelergebnis (547:525), den Punkt holte aber die Lorscherin mit 3:1 Sätzen.

Mirjam Pauser verlor den ersten Lauf gegen eine starke Monika Ehrhard mit 134:151, konterte in den beiden nächsten Durchgängen aber. Die Entscheidung fiel erst auf der letzten Bahn: Die Lorscherin glänzte mit 166 Holz, Pauser sah mit 130 kein Land. Mit 554 Holz erreichte sie zwar die Tagesbestleistung der FEB-Keglerinnen, unterlag aber der Spielbesten Monika Erhard (589) deutlich.
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