Fenster dürfen größer werden

Einst war hier die traditionelle Adler-Apotheke beheimatet, zuletzt konnten sich die Leute bei einem Friseur die Haare schneiden lassen. Doch seit gut zwei Jahren steht das Gebäude an der Georgenstraße 16 einfach nur leer. Nun hat der Eigentümer den Antrag gestellt, die beiden Fenster zur Straße vergrößern zu dürfen, um sie für einen Mieter attraktiver zu machen.

Entstehen sollen durch eine Absenkung der Brüstung so eine Art von Schaufenstern, die Kunden anlocken sollen. Das Landesamt für Denkmalpflege - das 1538 erbaute Haus ist in der Denkmalliste eingetragen - ist natürlich strikt dagegen, Stadtheimatpflegerin Beate Wolters sieht es nicht so eng. Schließlich sei bei näherem Hinsehen deutlich zu erkennen, dass im Erdgeschoss schon zu früheren Zeiten "herumgearbeitet" worden sei. "Ich bin nicht glücklich damit, aber wir müssen diese Kröte schlucken", so sagt sie. So sieht es übrigens auch der Bauausschuss, der ebenfalls zugestimmt hat.
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