Festschießen krönt Jubiläum

Die Preisträger des Jubiläumsschießens (von links): Bürgermeister Martin Preuß, Oberschützenmeister Norbert Schmidt, Karl Popp von der SG Winbuch, OBS-Landessportleiter Ludwig Mayer, CSU-Landtagsabgeordneter Dr. Harald Schwarz, Waldemar Pirner von der SG Neumühle und Gauschützenmeister Heiner Fraunholz. Bilder: ion (2)

Grund zum Feiern hatte die Schützengesellschaft Amberg: Sie wurde 125 Jahre alt. Zur Krönung des Jubiläums richtete der Verein ein Festschießen aus.

(ion) Karl Popp (SG Weiß-Blau Winbuch) und Waldemar Pirner (SG Neumühle) sind die überragenden Schützen des Festschießens, das die SG Amberg anlässlich ihres 125-jährigen Bestehens ausgerichtet hatte. In der Wertung Jugendmeister setzte sich Michelle Amberger (SG Amberg) durch.

Lebendig, gesund und vital

Eines der schönsten Feste im Vereinsleben ist ein Jubiläum. Für die Schützen war es ein besonderes Ereignis - geprägt von Rückblick, Wertschätzung und Würdigung von Kameradschaft, Traditionsbewusstsein, Heimatverbundenheit und die große Passion Sport. "Die Jordanschützen fühlen sich immer noch lebendig, gesund und vital, stehen organisatorisch auf festen Füßen und haben sich sportlich noch nicht ganz abgeschrieben", sagte Oberschützenmeister Norbert Schmidt bei der Preisverteilung. Der Verein werde geschätzt und genieße ein hohes Ansehen. Das 125-jährige Bestehen sei ein freudiger Anlass und sollte würdevoll gefeiert werden. Schmidt hieß Gäste aus der Politik, aber auch Vertreter des Oberpfälzer Schützenbundes, des Schützengaues Amberg und befreundeter Vereine willkommen.

Er sei stolz auf die Mitglieder, die keine Sekunde gezögert hatten, als es darum gegangen war, das 125-Jährige mit einem Festschießen zu feiern. Klar gewesen sei aber auch, dass dies viel Arbeit, Organisation, Kraft und Engagement für jeden Einzelnen bedeuten würde. Der Oberschützenmeister blickte zurück ins Gründungsjahr 1890 und skizzierte den geschichtlichen Werdegang des Vereins bis in die heutige Zeit.

Er vergaß dabei auch nicht an die namhaften Persönlichkeiten zu erinnern: Georg Schmidt, Alois König, Werner und Robert Seel und das Aushängeschild Hans Kowar, der es zu nationalem und internationalem Ruf und Anerkennung brachte. Sie hätten durch ihr Wirken die Geschicke der Jordanschützen in die richtigen Bahnen gelenkt und geleitet.

Positives Resümee

Diesem Willen und dem unermüdlichem Eintreten für das Schützenwesen und seine Belange habe man es heute zu verdanken, dass man ein positives Resümee ziehen können, betonte Schmidt.(Ergebnisse)
Weitere Beiträge zu den Themen: Oktober 2015 (8435)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.