Feuer und Flamme für Rugby

Im Pandurenpark in Raigering spielten Flüchtlinge mit den Iron Lions Rugby. Bild: hfz

Bei dieser Aktion ging es um mehr als um den Rugbysport. Die Iron Lions wollten sich engagieren und Abwechslung in den tristen Flüchtlings-Alltag der hilfesuchenden Menschen bringen.

Vor einigen Wochen hatte die Rugby-Sparte des SV Raigering Kontakt mit den ehrenamtlichen Helferinnen aufgenommen, die sich immer wieder um die Bewohner der Asylbewerber-Unterkunft an der Kümmersbrucker Straße in Amberg kümmern. Sie machte dort ein wenig Werbung für ihren Sport - und es dauerte nicht lange, bis sich die ersten Interessierten meldeten.

Die Helferinnen Stefanie Mehringer, Katharina Kneissl und Laura Romeis fuhren dieser Tage die ersten Flüchtlinge zum Training der Iron Lions in Raigering und feuerten die Neulinge von der sicheren Seitenlinie aus kräftig an. Ziel dieser Aktion war es auch, die Asylsuchenden in das sportliche Leben zu integrieren, damit sie Freunde finden und die deutsche Sprache lernen. "Der erste Kontakt verlief ausgezeichnet", hoben die drei Frauen hervor. Die fünf Männer aus Somalia, Syrien und Georgien trainierten bei den "Löwen" mit. Sie waren sofort Feuer und Flamme für das rau anmutende Spiel, und es wurden schlummernde Talente erkannt. Beide Seiten hoffen, dass diese neue Freundschaft vertieft werden kann und sich noch mehr Flüchtlinge finden, die Spaß an Rugby haben.

Leider fehlt es noch an ganz elementaren Dingen, zum Beispiel an Fußballschuhen, Sporttaschen und der entsprechenden Kleidung. Die Iron Lions nehmen hier gerne Spenden an, damit die Flüchtlinge möglichst schnell voll einsteigen können. Die Trainingszeiten: mittwochs um 19 Uhr und sonntags um 15 Uhr im Pandurenpark.
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