"Filetstück als Joker begreifen"

"Ich wünsche mir, dass ein Ruck durch die Stadt geht", sagt Dieter Mußemann (CSU).
Es geht um die Zukunft eines riesigen Areals, um eine "wohl nicht so schnell wiederkehrende Entwicklungschance", wie CSU-Fraktionschef Dieter Mußemann in seiner Haushaltsrede hervorhob. Die Rede ist vom einstigen Storg- und Bürgerspitalgelände. "Der Stadtrat muss dieses Filetstück der Altstadt als Joker für einen möglichen Aufschwung und eine Aufwertung der gesamten Innenstadt begreifen. Der Bürger muss spüren, dass hier etwas Großartiges entsteht", unterstrich Mußemann. Deshalb wäre es auch wichtig, über "weiteres Parken" im Bereich Forum nachzudenken. Das würde die Chance erhöhen, zum Beispiel einen Lebensmittelhändler dauerhaft in der Innenstadt anzusiedeln. SPD-Pendant Florian Fuchs bekräftigte, dass "man hier schnell zu Fortschritten kommen muss".

Fuchs wie Mußemann waren auch die weitere Schaffung von Bauland und das interkommunale Gewerbegebiet Amberg/Ursensollen ein Anliegen. Um die Menschen in Amberg zu halten, sollten neue Häuser unter anderem an der Verlängerung der Stauffenbergstraße in Richtung Haager Weg entstehen, außerdem auf der Martinshöhe, dem Drillingsfeld und in Raigering.

Die Fraktionschefs verwiesen auf die nun gute Zusammenarbeit von CSU und SPD. Es sei wichtig, "dass in diesem Stadtrat anstelle von konstruierten wieder konstruktive Mehrheiten regieren", sagte Mußemann.
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