Film stellt Initiativen in Afrika vor
Viele Ideen

Sie reichen von Lehrwerkstätten für Mopedmechaniker und Schweißer und der Herstellung von Gewürzwürfeln und Karité-Butter über Brunnenbauprojekte, den Bau von Lehmöfen, Stein- und Seifenproduktion und landwirtschaftlicher Beratung bis hin zum Witwen-Projekt.

Dadurch soll ein kleines Versammlungs- und Arbeitszentrum am Rande der Hauptstadt Ougadougou für die nach dem Tod des Mannes aus der Familie ausgestoßenen und oft auch dafür verantwortlich gemachten Witwen mit ihren Kindern entstehen. Dort sollen sie Sicherheit finden und die Möglichkeit, Lesen und Schreiben zu lernen, die Kinder betreuen zu lassen, Handarbeiten aller Art auszuüben, Seife herzustellen und eventuell auch ein Restaurant zu betreiben.

Dann kamen einige Frauen der Projekthilfe Dr. Luppa zu Wort, die von ihren Gesprächen mit den afrikanischen Frauen vor Ort bei ihrer Reise nach Burkina Faso berichteten. "Die Frauen haben stets bewundernswert gute Laune und ihr größter Wunsch ist, eine Schulbildung für ihre Kinder, für die sie sich ohne Ansehen ihrer eigenen Person einsetzen", darin waren sich alle einig.

Vertreter der zahlreichen Gruppen stellten ihre Aktionen vor, so dass die Abschlussfeier zur Dankeschönfeier wurde. Von Solidaritätslauf, Kulturkeller, Kinderträumen und Flohmarkt über Bücherbörse, Gospelkonzert, Waldweihnacht und Sonderverkauf einer Boutique bis hin zu Schultheater und Tanzkreis war alles vertreten, um den Traum des Witwen-Projekts zu verwirklichen. Die musikalische Umrahmung übernahm die Saxofon-Gruppe des Max-Reger-Gymnasiums, die bereits im Vorfeld die Aktion unterstützt hatte.
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