Filmemacher räumen in Regensburg ab
Leute

Amberg. Zwei Filmgruppen aus dem Stadtgebiet haben bei der 14. Auflage des Jugendfilmfestivals Oberpfalz Jufinale am Samstag in Regensburg die begehrten Preise abgeräumt.

In der Kategorie "Klein aber fein" gewann der Film "Oma's Nockerl" der Gruppe "strassengold" aus Amberg. Die Macher heißen Felix Zimmer und Anton Weigert , beide 23 Jahre alt und Studenten (Medienproduktion und -technik) der Ostbayerischen Technischen Hochschule. "Wegen einer Reise konnten sie den Preis nicht persönlich entgegennehmen", heißt es dazu in einer Presse-Info. Den Jugendfilmpreis Oberpfalz zum Sonderthema "anders ist nicht giftig" erhielten ebenfalls junge Leute des Studiengangs Medienproduktion und -technik mit ihrem Film "Reizflut". Die Filmcrew nennt sich "The Filmgruppe" und besteht aus Diana Scharf, Markus Unterburger, Lena Ruppert, Sirius Kestel, Melissa Hutzler, Florian Grünauer und Andreas Fried . Mit ihrem Film über ein taubstummes Mädchen haben sie die fünfköpfige Fachjury überzeugt.

Regensburgs Oberbürgermeister Joachim Wolbergs , die Bezirksräte Thomas Gabler und Richard Gaßner sowie Vorsitzende Lisa Praßer und Philipp Seitz vom Regensburger Jugendring überreichten die Filmpreise. Wolbergs betonte, dass in den Filmbeiträgen die Sichtweisen von jungen Menschen zum Ausdruck kommen. Mit wenig Budget, aber dafür viel Leidenschaft seien sehenswerte Beiträge entstanden.

Bei der Jufinale konnten 13- bis 26-jährige Filmemacher aus dem gesamten Regierungsbezirk ihre Kurzfilme einreichen, die unter nichtkommerziellen Bedingungen entstanden sind. Die Amberger Beiträge sind nun für die Teilnahme am Bayerischen Kinder- und Jugendfilmfestival 2016 in Ingolstadt nominiert.

Vier Generationen unter einem Dach

Amberg. (gfr) Auf sieben Enkelkinder und sechs Urenkel ist Margaretha Wendl stolz, die am Sonntag 90. Geburtstag feierte. Am 29. November 1925 kam die rüstige Jubilarin in Eckerstheim zur Welt, ging in Eselwang zur Schule und musste dann 1937 zusammen mit den Eltern und vier Geschwistern nach Sauheim umziehen, als ihr Geburts- und Schulort für den Truppenübungsplatz Hohenfels aufgelöst wurden.

Nach der Schulzeit half sie im elterlichen Betrieb mit, heiratete den Landwirt und Forstarbeiter Johann Wendl . Drei Kinder kamen zur Welt, im Laufe der Zeit noch sieben Enkel und mittlerweile auch sechs Urenkel. Sauheim und der Hof waren bis Januar dieses Jahres der Arbeits- und Lebensmittelpunkt von Margaretha Wendl. Dort lebten zeitweise vier Generationen unter einem Dach zusammen. Den Hubauer-Hof, so der Hausname, bewirtschaftet nun Sohn Johann , aber im Blumen- und Gemüsegarten führte Margaretha Wendl Regie.

Seit Jahresbeginn wohnt die Jubilarin im Caritas-Seniorenheim in der Friedlandstraße. Die besten Wünsche von Oberbürgermeister Michael Cerny übermittelte Bürgermeisterin Brigitte Netta und überreichte eine Kuscheldecke für die bevorstehenden kälteren Tage.
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