Finale in der Hinrunde

Der 1. FC Rieden hat die einmalige Chance, zum Spitzenreiter 1. FC Neukirchen punktgleich aufzuschließen. Denn der muss am Wochenende tatenlos zuschauen.

Noch 90 Minuten auf dem Rasen, dann ist die Hinrunde in der Kreisklasse Süd bis auf zwei Nachholspiele wieder Geschichte. Zwei sind es bereits, denn am Freitag sagte die SpVgg Ebermannsdorf die Partie gegen den 1. FC Neukirchen ab. Bereits vergangene Woche war das Spiel zwischen dem SV Etzelwang und Germania Amberg II auf den 21. November verlegt worden.

Im einzigen Samstagsspiel erwartet der TuS Rosenberg II den SV Hahnbach II, der fünf Pluspunkte weniger auf seinem Konto hat. Die Hüttenstädter haben sich als Aufsteiger gut geschlagen und wollen auch gegen die Bezirksligareserve in diesem Nachbarschaftsduell nicht leer ausgehen, um die bisherige grundsolide Position auch zu untermauern.

Der dritte Neuling ist der SC Germania Amberg II, der sich mit zehn Punkten aus elf Partien auf einem Abstiegsrang befindet. Die Jungs vom Langangerweg erwarten die Landesligareserve aus Ammerthal, die mit dem bisher erreichten achten Platz nicht zufrieden ist und zu einer erfolgreichen Serie durchstarten möchte. Mit dem SV Köfering und dem SV Kauerhof messen sich zwei punktgleiche Tabellennachbarn, die beide keine schlechte Saison spielen, bei denen aber der eine oder andere Punkt fehlt, um von einer guten Saison zu sprechen.

Die TSG Weiherhammer hat sich nach recht dürftigen Ergebnissen wieder ein bisschen nach vorne gespielt, die Abstiegssorgen sind aber noch nicht ganz verscheucht. Der SV Etzelwang kommt zu Besuch und er bringt eine bittere Bilanz von zwei Unentschieden und neun Niederlagen mit. Diese muss also unbedingt auffrisiert werden, allerdings werden sich die Hausherren mächtig ins Zeug legen, denn bei einem Heimsieg winkt ein Platz im Mittelfeld.

Der FC Rieden ist die Mannschaft der Stunde in dieser Liga und will sich an den aufstiegsrelevanten Plätzen festsetzen. Zu Gast bei der Truppe von Trainer Gebhard Hauer ist der FC Weiden-Ost II, der derzeit im Mittelfeld liegt, nicht immer das Optimum herausholt, aber an einem guten Tag gegen jeden Gegner bestehen kann.

Der FC Schlicht möchte seine gute Position beim gefährdeten SV Illschwang/Schwend nicht verlieren. Markus Bäumler, zusammen mit Marek Vit das Trainergespann bei den Männern vom Rennweg, berichtet von einer eher schleppenden Vorbereitung. "Aber die Auftaktniederlage gegen die Germanen haben wir gut weggesteckt, das Team wuchs in den letzten Wochen immer besser zusammen und wir sind zu einer erfolgreichen Mannschaft geworden - außer gegen Neukirchen und Rieden, aber die waren wirklich besser. Mit dem Unentschieden gegen Ebermannsdorf und dem Sieg gegen Rosenberg II sind wir auch wieder auf die Erfolgsspur zurückgekehrt", freut sich Bäumler. "Unser Saisonziel haben wir jetzt mit einem Platz unter den ersten Vier neu definiert, und das können wir auch erreichen, wenn wir weiter vom Verletzungspech verschont bleiben".

Knapp 20 Akteure tummeln sich zweimal in der Woche am Rennweg im Training, die sportlichen Fortschritte sind auch bei der zweiten Mannschaft erkennbar. "Beim SV Illschwang/Schwend sind wir bis auf Kuba Vodrazka, dessen Einsatz nicht gesichert ist, komplett."
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