Fonds der Chemischen Industrie unterstützt DJD-Unterricht mit 2500 Euro
Da freut sich der Alchemist

Dr. Bernhard Oswald (links) und Oberstudienrat Markus Hammer sind stolz auf den Zuschuss und die neuen Messgeräte, die sie damit für ihre Schule anschaffen konnten. Bild: hfz
Der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) veranstaltet im Zuge seiner Schulpartnerschaften nicht nur Fortbildungen für Lehrkräfte oder stellt kostenlose Unterrichtsmaterialien zur Verfügung - auch Geld- und Sachpreise werden für in Wettbewerben besonders erfolgreiche Schüler vergeben. Außerdem können sich Schulen für eine sogenannte Unterrichtsförderung für experimentelle Chemiestunden bewerben. Das Dr.-Johanna-Decker-Gymnasium hat das getan und 2500 Euro erhalten.

Haarklein musste dafür laut Pressemitteilung der Ist-Zustand im naturwissenschaftlichen Unterricht dargestellt werden. Eingehende Anträge werden zwar mindestens zweimal pro Jahr vom FCI begutachtet - wann der aus Amberg an der Reihe war, wusste aber niemand. Umso größer sei nun die Freude gewesen, als Fachbetreuer und Sammlungsleiter Oberstudienrat Markus Hammer Post vom FCI vorfand, in der der Förderungshöchstbetrag zugesprochen wurde. Damit konnte sich der Fachbereich Chemie den Wunsch nach einem computergesteuerten System zur Messwerterfassung erfüllen, dessen Kosten den normalen Schulhaushalt gesprengt hätten.

In Anlehnung an die mittelalterliche Alchemie trägt es den Namen "ALL-CHEM-MISST". Zwar hilft es nicht bei der Suche nach dem Stein der Weisen, mit dem die Alchemisten Gold herstellen wollten.

Doch hätten sie damit laut Presseinfo die Veränderungen von Temperatur, Leitfähigkeit und pH-Wert bei ihren Verfahren messen oder die Reinheit der erzeugten Stoffe spektroskopisch prüfen können.
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