Franz Graaf deutscher Meister - Piechatzek Dritter
In Ruhe drücken

Vergangene Woche zogen sie das Gewicht nach oben, nun mussten die Schwerathleten vom AC Amberg drücken. Claus Piechatzek und Franz Graaf traten bei der deutschen Meisterschaft im Bankdrücken an und kamen erfolgreich aus Randersacker in Unterfranken zurück.

Der Amberger Claus Piechatzek musste sich gegen ein halbes Dutzend von direkten Konkurrenten durchsetzen. Bei den Aktiven startete er mit 240 Kilogramm und stellte mit 265 Kilo im zweiten Versuch gleich eine neue persönliche Bestleistung auf. Gewünscht wurden nun 270, zum einen, um seinen direkten Gegner Robert Kretschmar aus Lauter zu überbieten (267,5 kg) und zum anderen, schielte er mit einen Auge noch auf den Titel, den Kevin Koch aus dem Harz zwar auf dem Papier inne hatte, der aber seine ersten beiden Versuche mit 340 kg verpatzte und somit noch nicht in der Wertung war.

So kam es zum entscheidenden Finale in der dritten Runde. Lauter drückte gültig und Piechatzek musste nachlegen. Trotz aller Anstrengung scheiterte er aber denkbar knapp an den 270. Das hieß vorerst Platz zwei und zu seinem Pech schob sich auch noch Koch an ihn vorbei, der auf den letzter Drücker sein gefordertes Anfangsgewicht gültig drückte und damit deutscher Meister wurde.

Nicht ganz so spannend überzeugte Franz Graaf. Der noch bei den Jugendlichen startende, ruhige und besonnene AC-Heber holte sich erneut einen deutschen Meistertitel für seine Galerie und empfahl sich weiter als bestehendes Bundeskadermitglied. 170 Kilogramm drückte er im zweiten Versuch und verwies unter anderem Vizemeister Alexander Meier vom SC Oberölsbach (152,5 kg) auf die Plätze. Dass die gewünschten 180 kg im letzten Versuch nicht mehr so ganz wollten, war halb so schlimm. Sie hätten nur rein optisch eine untergeordnete Rolle im Wettkampfprotokoll gespielt, was auch für das zufriedene Trainergespann Fuchs nicht mehr von Bedeutung war.
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